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Sonntag, 19. Mai 2013

Rezension "Ein Sommer am Chiemsee"

Titel: Ein Sommer am Chiemsee
Originaltitel: Ein Sommer am Chiemsee
Autor: Johanna Nellon
Erscheinungsdautum: 14. Mai 2013
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Preis: 9,99 €
ISBN: 978-3548285580


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Cover & Gestaltung

Das Cover ist wirklich schön gestaltet und gibt demjenigen, der noch nicht am Chiemsee war, eine Vorstellung davon, wie es dort sein könnte bzw. ist. Auch die innerliche Aufmachen mit den Vögeln an jedem Kapitelanfang finde ich persönlich sehr schön. 




Inhalt
Hannah wird sprichwörtlich der Boden unter den Füßen weggezogen, als der Vermieter ihres Ladens den Mietvertrag wegen ausbleibender Mietzahlungen kündigt. Als sie dann auch noch nach Hause kommt um ihren Freund Jo, der wegen seines großzügigen Lebens auf Hannahs Tasche, Schuld an der ganzen Sache ist, zur Rede zu stellen und ihn mit ihrer besten Freundin im gemeinsamen Bett erwischt, bricht für sie ein Stück heile Welt zusammen. 
Völlig aufgelöst wendet sie sich an ihren Vetter Bastian, der ihr sogleich anbietet zu ihm in das Haus der gemeinsamen Großeltern zu kommen, und am Chiemsee ihre Sorgen zu vergessen. 
Dort angekommen trifft Hannah durch Zufall Andreas Hollerer, der ihr einen Job als Aushilfe anbietet, welchen sie auch direkt annimmt. Durch die Arbeit und den umgang mit den netten Kollegen vergisst Hannah ihre Sorgen und mit ihrem Leben scheint es wieder bergauf zu gehen - aber ewig kann sie nicht am Chiemsee bleiben. 
Als sie schließlich den gutaussehenden Stefan trifft, ist sie hin und her gerissen - soll sie bei ihm bleiben oder in ihr altes Leben zurückkehren? Ist Stefan der Richtige für sie und was ist mit Jo? Gibt er sich einfach so mit der  Trennung zufrieden? 



Schreibstil

Johanna Nellon´s Schreibstil ist sehr leichtfüßig und einfach. Jedoch hätte sie sich einig werden sollen, ob sie nun auf hochdeutsch oder auf bayrisch schreibt, denn dieses hin und her nervt beim lesen etwas 



Persönliche Meinung

Ich muss ehrlich sagen, dass ich von "Ein Sommer am Chiemsee" wirklich enttäuscht bin. Nach der Leseprobe habe ich mich auf das Buch gefreut und es voller Vorfreude angefangen zu lesen, als ich es endlich in den Händen halten durfte. Doch nachdem ist es nun gelesen habe, weiß ich nicht einmal mehr, wieso ich mich so gefreut habe. Die Geschichte verspricht am Anfang interessant zu werden, doch für mich hat sie nichts davon gehalten. Die Erzählung folgt einfach einem Faden, ohne dass etwas großartig nennenswertes passiert, worüber ich jetzt sagen könnte "Das hat mir besonders gut gefallen". 
Auch die ständigen Sichtwechsel bei denen man im ersten Moment gar nicht weiß, als welcher Sicht nun geschildert wird, stören massiv - zumal diverse Sichtweisen (z.B. der Polizistin) mehr als unnötig sind. 
Auch wird mir zu viel aus der Sicht von Bastian und Ulli erzählt, die im Grunde ja auch nur Nebencharaktere sind. 
Ich persönlich habe mir von dem Buch weitaus mehr versprochen und finde es auch etwas Schade, denn aus der Idee hätte man mit tieferen Gefühlen und weniger durcheinander wirklich mehr machen können. Wirklich schade.
Das einzig schöne an dem Buch ist die Beschreibung des Chiemsee´s und der Umgebung, denn dadurch kann man sich sein eigenes schönes Bild machen. 



Empfehlung & Bewertung

Empfehlen kann ich dieses Buch nur denjenige, die eine wirklich sehr leichte Sommerlektüre ohne viel Tiefe suchen. Allen anderen würde ich raten die Finger davon zu lassen.

Nun, wie man ja schon am meiner Meinung erkennen konnte, bin ich nicht wirklich begeistert von dem Buch und den einzigen Stern gibt es hier von mir nur für das Cover und für die schöne Landschaftsbeschreibung.




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