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Sonntag, 16. Juni 2013

Alle sieben Wellen

Guten Abend zusammen,

ich bin euch leider bis jetzt noch die Rezension zu "Alle sieben Wellen" schuldig geblieben, tut mir leid. Im Moment habe ich durch die Arbeit und das Abendstudium etwas Stress, aber das ändert sich hoffentlich bald wieder. Die Rezension zu "Der Wind bringt den Tod" reiche ich morgen, spätestens Dienstag nach.

Jetzt aber erstmal zu "Alle sieben Wellen"



Titel: Alle sieben Wellen
Originaltitel: Alle sieben Wellen
Autor: Daniel Glattauer
Erscheinungsdatum: März 2011
Verlag: Goldmann
Preis: 8,99 €
ISBN: 978-3442472444


Hier geht´s zur Leseprobe




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Klappentext

Die Fortsetzung von "Gut gegen Nordwind"

Erstens: Sie kennen Emmi Rothner und Leo Leike? Dann haben Sie also „Gut gegen Nordwind“ gelesen, jene ungewöhnliche Liebesgeschichte, in der sich zwei Menschen, die einander nie gesehen haben, per E-Mail rettungslos verlieben. Zweitens: Für Sie ist die Geschichte von Emmi und Leo und ihrer unerfüllten Liebe abgeschlossen. Mag sein. Aber nicht für Emmi und Leo! Drittens: Sie sind der Ansicht, dass die Liebenden zumindest eine einzige wirkliche Begegnung verdient hätten und der Roman eine zweite Chance auf ein anderes Ende? Bitte, hier haben Sie’s! Viertens: Sie haben keine Ahnung, wovon hier die Rede ist? Kein Problem. In diesem Buch erfahren Sie alles: von Leos Rückkehr aus Boston, von Emmis Eheproblemen und von der siebenten Welle, die immer für Überraschungen gut ist. ((c) Amazon.de)





Über den Autor

Daniel Glattauer wuchs im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten auf und besuchte die Neulandschule am Laaer Berg. 1978 maturierte er und studierte ab 1979 Pädagogik und Kunstgeschichte. Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 1985 schrieb er zunächst rund drei Jahre lang für Die Presse und wechselte danach zu der neu gegründeten Tageszeitung Der Standard, wo er seit 1989 unter dem Kürzel „dag“ für Kolumnen, Gerichtsreportagen und Feuilletons zuständig ist.
Bekannt wurde Glattauer vor allem durch seine Kolumnen, die im so genannten Einserkastl auf dem Titelblatt des Standard abwechselnd mit jenen von „rau“ (Hans Rauscher) erschienen und in denen er sich humorvoll des Alltäglichen annahm. Die Standard-Redaktion, der er über 20 Jahre angehörte, verließ er beim Erscheinen seines Romans Alle sieben Wellen. Sammlungen seiner besten Kolumnen sind in Buchform unter den Namen Die Ameisenzählung, Die Vögel brüllen und Schauma mal erschienen.
Sein Roman Der Weihnachtshund wurde 2004 von Michael Keusch für das Fernsehen verfilmt.
Sein 2006 veröffentlichter Roman Gut gegen Nordwind wurde im selben Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert. Das Buch handelt als moderne Form des Briefromans von einer durch Zufall entstandenen E-Mail-Korrespondenz zwischen einem alleinstehenden Mann und einer verheirateten Frau. Die Bühnenfassung wurde am 19. September 2007 im Linzer Posthof uraufgeführt. 2009 erschien die Fortsetzung Alle sieben Wellen.






Inhalt

Er ist wieder da! Leo ist endlich aus Boston zurück, aber die Zeit hat etwas in seinem Leben verändert, denn er ist nicht allein zurück gekommen. Nach einigem hin und her führen Emmi und er ihre „Mail-Beziehung“ weiter, aber kann das gut gehen? Leo hat eine neue Frau in seinem Leben und Emmi gibt ihren Ehemann noch eine Chance. Können die beiden wieder so wie früher miteinander schreiben?



Schreibstil
Wie bereits in „Gut gegen Nordwind“ ist es Daniel Glattauer sehr gut gelungen für beide Charaktere einen ganz eigenen Schreibstil zu entwickeln und diesen auch über das ganze Buch hinweg beizubehalten.
Mittlerweile sind die beiden einem so ans Herz gewachsen, dass man einfach mit fiebern und hoffen muss…





Persönliche Meinung

„Alle sieben Wellen“ knüpft fast lückenlos an „Gut gegen Nordwind“ an, und doch ist die Geschichte diesmal tiefgreifender und sinnlicher als im ersten Teil. Somit hat „Alle sieben Wellen“ meine Erwartungen getroffen, auch wenn ich immer noch nicht sagen würde, dass es perfekt war.




Empfehlung & Bewertung

Für „Alle sieben Wellen“ gilt das gleiche wie für „Gut gegen Nordwind“. Es ist eher leichte Kost und sehr gut für zwischendurch. Es hat Witz, Charme und eine gesunde Portion Ernsthaftigkeit, die diese Geschichte auszeichnet. Nun, empfehlen würde ich das Buch jemandem, der auf der Suche nach eben einer solch leichten Kost ist, die sich gut weglesen lässt und mal, durch die Form, wirklich etwas anderes ist.

Da der zweite Teil in meinen Augen besser war als der Erste, aber dennoch nicht perfekt, bekommt „Alle sieben Wellen“ von mir 4 von 5 Sterne.



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