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Freitag, 19. Juli 2013

Rezension "Die Gesandte der Löwin"


Titel: Die Gesandte der Löwin
Originaltitel: Die Gesandte der Löwin
Autor: Judith Healey
Erscheinungsdatum: 12. Januar 2009
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Preis: 7,95 €
ISBN: 978-3-442-37140-2





Klappentext

Die französische Prinzessin Alaïs Capet reist heimlich in die Abtei von Canterbury. Sie befindet sich auf der Suche nach Briefen, die ihre Stiefmutter Eleonore, die „Löwin von Aquitanien“, schwer belasten. Alaïs ahnt nicht, was sie damit auslöst. Denn bald ist nicht nur ihr eigenes Leben in höchster Gefahr, auch der englische Thron ist bedroht. Der Einzige, der Alaïs Capet jetzt noch beisteht, ist der ebenso charmante wie rätselhafte Tempelritter William von Caen. Aber ihrem alten Freund traut sie nicht – zu recht ...(© Amazon.de)



Über den Autor

Judith Koll Healey war dreißig Jahre lang als Sozialarbeiterin für große Stiftungen tätig. Derzeit ist sie die Präsidentin eines nationalen Unternehmens, das Familien sozial unterstützt.

Sie hat schon immer Kurzgeschichten geschrieben und international Vorlesungen über die Kunst und das Unbewusste gehalten. Mit The Canterbury Papers (dt. Die Gesandte der Löwin) veröffentliche sie 2003 ihren ersten historischen Roman.

Judith Healey lebt in Minneapolis, Minnesota und beschäftigt sich gerne mit mittelalterlicher Geschichte. (© http://www.histo-couch.de/)



Persönliche Meinung

Da ich schon lange keinen historischen Roman gelesen habe und nun von einer Leserin meines Blogs gebeten wurde eben dieses Buch zu lesen, muss ich leider sagen, dass ich ziemlich enttäuscht bin.
In der Geschichte geht es um Alais, die „vergessene Prinzessin“ wird nach der Trennung ihres Vaters und ihrer Stiefmutter zu König Heinrich II. Nach Frankreich geschickt. Ihre Stiefmutter hat in „Henry“ einen neuen Gemahlen gefunden und so wächst Alais gemeinsam mit den Königskindern auf und soll später mit Richard verheiratet werden.
Nach einem Verrat am König wird ihre Stiefmutter verbannt und der König hat nunmehr eine Vorliebe für Alais, welche er im Endeffekt schwängert. Durch diese „Affäre“ verweigert Henry seinem Sohn Richard schließlich auch Alais Hand.
Nach der Geburt ihres Sohnes wird Alais mitgeteilt, dass dieser die Geburt nicht überstanden hat.
Nach zwanzig Jahren erhält Alais eine Bitte ihrer Stiefmutter, wofür sie im Gegenzug den Aufenthaltsort ihres Sohnes, der angeblich doch überlebt hat, erfahren soll......

Wie bereits gesagt war die ganze Geschichte ziemlich enttäuschend. Die Grundidee ist allerdings sehr interessant und hätte mit einer besseren Umsetzung auch viel besser werden können.
Allerdings fängt es schon bei der Art von Alais an. Zum einen ist sie sehr eigen und überheblich. Entgegen der Regel ist sie, für diese Zeit, extrem selbstsicher und sturr Männern (vor allem über ihr stehenden) gegenüber. Außerdem ist sie sehr leichtgläubig und ihr handeln ist nicht immer nachvollziehbar.
Im ganzen ist die Handlung sehr einfach und vorhersehbar, sodass sich kaum Spannung aufbauen kann.




Empfehlung & Bewertung

Für mich persönlich ist dieser Roman ein kompletter Reinfall. Durch die Art der Prinzessin wird so einiges an Stimmung kaputt gemacht, aber auch durch diverse, nicht nachvollziehbare, Handlungen.
Dieses Buch irgendwem zu empfehlen fällt mir leider sehr schwer, daher belasse ich es bei meiner Bewertung.
Von mir bekommt das Buch nur einen von fünf möglichen Sternen.


1 von 5 Sternen



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