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Samstag, 3. August 2013

"Blinde Vögel" von Ursula Poznanski [Rezension]




Preis: 16,95 €
Einband: Broschiert
Seitenanzahl: 480
Erscheinungsdatum: 02.04.2013
Reihe: -
Verlag: Wunderlich
ISBN-10: 3805250452
EAN: 978-3805250450

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Interview mit Ursula Poznanski
Ermittlerporträt von Beatrice Kaspary und Florin Wenninger


Klappentext


Zwei Tote in Salzburg. Sie stranguliert, er erschossen. Die Tat eines zurückgewiesenen Liebhabers? Aber die beiden scheinen zu Lebzeiten keinerlei Kontakt miteinander gehabt zu haben. Oder täuscht der erste Blick? Das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ist ratlos. Aber Beatrice mag die Sache nicht auf sich beruhen lassen und verfolgt die Spuren, die die Toten im Internet hinterlassen haben. Auf Facebook wird Beatrice fündig: Beide waren dort Mitglieder in einem Forum, das sich ausgerechnet mit Lyrik befasst. Gedichte werden hier mit stimmungsvollen Fotos kombiniert und gepostet. Ganz harmlos. Ganz harmlos? Bald ahnt Beatrice, dass die Gedichte Botschaften enthalten, die nur wenige Teilnehmer verstehen. Düstere Botschaften, in denen es um Angst und Tod geht. Und dann stirbt eine der Lyrik-Liebhaberinnen... (© Amazon.de)



Über den Autor

Ursula Poznanski, geboren am 30. Oktober 1968 in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität – darunter Japanologie, Publizistik, Rechtswissenschaften, Theaterwissenschaften -, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Aufgrund des Erfolges ihres ersten Jugendbuchs »Erebos«, das in mehr als 23 Sprachen übersetzt und u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis (Jugendjury) gewann, wagte sie den Sprung ins hauptberufliche Autorenleben. Mit ihrer Familie lebt sie im Süden von Wien. (© krimi-couch.de)


Inhalt

Das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger wird zu einem Tatort mit zwei Toten gerufen. Alles sieht nach der Tat eines verschmähten Liebhabers aus, der zuerst die Frau und dann sich selber tötet. Aber Beatrice kommt das alles etwas zu einfach vor. Niemand hat den Schuss gehört, was auf einen Schalldämpfer schließen lässt, aber am Tatort wird keiner gefunden. Auf der Suche nach Hinweisen geraten die beiden Ermittler an eine Facebook-Gruppe in der beide Opfer vertreten waren. Zufall oder steckt da mehr dahinter? Um das herauszufinden meldet sich Beatrice Kaspary unter einem falschen Namen bei der Gruppe an. Doch die beiden Toten sollen nicht die letzten aus der Gruppe sein, die keines natürlichen Todes sterben....





Eigene Meinung

Ich habe dieses Buch gelesen ohne den Vorgänger "Fünf" gelesen zu haben und ich muss sagen, dass es sich ganz gut eigenständig lesen lässt. Es wird zwar ein paar mal auf den vorherigen Fall hingewiesen, aber das stört nicht weiter.

Bereits im Prolog geht es spannend zur Sache, denn dieser ist allem Anschein nach aus der Sicht eines Opfers voller Todesangst geschrieben. Bereits auf den ersten paar Seiten begleitet man Bea und Florin zum Tatort an dem zwei Leichen gefunden wurden.

Die Geschichte verläuft sehr spannend, konzentriert sich aber nicht ausschließlich auf die Morde, sondern auch auch Privatleben der Ermittler spielt eine Rolle. In vielen Thrillern wird das ganz normale Leben der Hauptfiguren sehr oft vernachlässigt, aber Poznanski hat hier genau den richtigen Grad an Ermittlungen und Privatleben gefunden, sodass es sich sehr gut lesen lässt und trotz allen "Nebensächlichkeiten" nicht langweilig wird.

Die persönlichen Beziehungen zwischen Florin, Bea, ihrem Exmann Achim und den Kindern sind sehr realistisch dargestellt und gut nachvollziehbar.

Im Laufe des Buches erlebt man so manche Verwirrungen und man fragt sich selber, warum wurde jetzt genau diese Person getötet? In vielen Thrillern kennt man irgendwann die Motive des Mörders und muss nur noch herausfinden wer es ist. Doch bei "Blinde Vögel" fällt das sehr schwer.

Ich möchte nichts vorweg nehmen, aber soviel sag ich: Das Ende ist ganz anders als gedacht ;-)

 



Fazit

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich würde es jederzeit wieder lesen. Es gab keine Stelle an die ich mich erinnere, an der ich es für langweilig hielt.
Als Jugendbuch-Autorin konnte mich Ursula Poznanski nicht überzeugen, aber als Autorin von Erwachsenenbüchern ist sie ziemlich weit oben mit dabei. "Fünf" steht auch schon auf meiner Wunschliste.




Empfehlung

Empfehlen kann ich "Blinde Vögel" jedem der gerne Thriller liest und sich gerne von Tatsachen verwirren lässt. Lesern von Sebastian Fitzek & Marc Raabe wird es mit ziemlicher Sicherheit gefallen.




Bewertung

Da mir absolut nichts einfällt was an diesem Buch negativ ist bekommt es von mir die volle Punktzahl.







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