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Donnerstag, 17. Oktober 2013

Rudis Geschichte Teil 2

Hallo meine lieben Freunde,

hier ist wieder euer Rudi. Ich habe mir die Zeit genommen und einen weiteren Teil meiner Geschichte für euch aufgeschrieben. Aber bevor ich euch die zeige möchte ich euch zuerst etwas anderes zeigen:


Das Bild hat Anja eben spontan von mir gemacht als ich mich auf ihre Beine gekuschelt habe. Sie liegt nämlich gemütlich mit Decke, Tee und dem Buch von Toni Feller auf der Couch und liest. Ich soll euch von ihr ausrichten, dass das Buch super spannend ist und sie hofft, dass sie euch noch diese Woche davon berichten kann.
Vielleicht waren einige von euch auf einen Bericht von der Buchmesse, aber da muss ich euch leider enttäuschen. Anja war zum ersten Mal auf dieser Messe und sie war quasi wie erschlagen. Ich habe mich heimlich in ihre Tasche geschlichen und bin mitgefahren, aber ich muss euch ehrlich sagen, dass ich mich bei den vielen Menschen nicht herausgetraut habe. Neben vielen Eindrucken die Anja und ich gewonnen haben, haben wir uns auch mit ein paar Leuten von verschiedenen Verlagen unterhalten, wir haben Bernhard Hennen gesehen und uns mit dem lieben Autor Toni Feller unterhalten, der uns netterweise auch gleich sein Buch signiert hat. Das war im großen und ganzen das wichtigste was es zu erzählen gibt, aber eins ist klar. Nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei und diesmal wird ein ordentlicher Schlachtplan gemacht.


So, nun aber zum zweiten Teil meiner Geschichte. Ich würde mich freuen wenn ich von euch erfahren würde wie ihr es bis jetzt findet und auch Anja würde ich über ein paar mehr Kommentare von euch freuen, aber pssst das habt ihr nicht von mir.
Jetzt aber (leider fällt er diesmal etwas kürzer aus, aber das erhöht ja die Spannung ;-)):

Ich spürte etwas heißes auf meinem Pelz und fragte mich, wieso ich in der Hölle gelandet war. Etwa weil ich meine Familie verlassen hatte?
Ich wollte die Augen öffnen, aber es gelang mir nicht die schweren Lider zu öffnen. Meine Ohren zuckten als ein seltsames Geräusch an sie heran trat, welches so gar nicht hier her passte: Vogelgezwitscher! Vogelgezwitscher hier in der Hölle? Wie konnte das denn sein?
Erneut kämpfte ich mit meinen Lidern, aber diesmal gelang es mit die Augen zumindest einen Spalt zu öffnen. Ich lag auf etwas weißem, recht weichem Zeug das irgendwie körnig war. Ich hatte es zwar noch nie gesehen, aber aus den Büchern wusste ich, dass es Sand war. Vogelgezwitscher und Sand in der Hölle? Das konnte doch nicht sein!
Mühsam rappelte ich mich auf, wobei jeder Muskel zu zerreißen schien. Wie lange hatte ich wohl schon hier gelegen? Erschöpft ließ ich mich auf mein Hinterteil plumpsen und sah mich um. Ich war umgeben von Sand, ein paar kleineren Felsen und vor mir war eine Wand aus Pflanzen und Palmen. Hinter mir rauschte das Meer ruhig vor sich hin. Ich war gar nicht gestorben, ich war nur angespült worden!
Vom Himmel her brannte die Sonne auf mein Fell und brachte mich innerlich beinahe zum kochen, sodass ich mich aufrappelte und zu den Palmen ging. Dort setzte ich mich in deren Schatten und dachte über meine Situation nach.
Ich musste eingedöst sein, denn als ich die Augen wieder öffnete war es bereits dunkel. Aus der mir noch unbekannten Welt hinter den Pflanzen drangen unheimliche Geräusche an meine Ohren...



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