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Sonntag, 13. Oktober 2013

"Tanz auf Glas" von Ka Hancock [Rezension]



Preis: 19,99 €
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 528
Erscheinungsdatum: 02.09.2013
Reihe: -
Verlag: Knaur HC
ISBN-10: 3426653222
EAN: 978-3426653227


Leseprobe
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Klappentext

Vielleicht hätten Lucy Houston und Mickey Chandler sich nie verlieben dürfen. Und erst recht nicht heiraten. Denn beide haben ein schweres Schicksal zu tragen. Doch die Liebe geht ihre eigenen Wege, und so führen Lucy und Mickey eine ungewöhnliche, aber glückliche Ehe. Als ihr Leben eine dramatische Wendung nimmt, wird die Kraft ihrer Gefühle einer harten Prüfung unterzogen.   (droemer-knaur.de)


Über die Autorin

Ka Hancock, in Utah geboren, arbeitet als Krankenschwester und hat sich auf den Bereich der Psychiatrie spezialisiert. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Salt Lake City und hat vier erwachsene Kinder. "Tanz auf Glas" ist ihr Debütroman.



Inhalt

Lucy und Mickey Chandler führen auf den ersten Blick eine ganz normale Ehe, doch der Schein trügt, denn beide tragen erblich bedingte Krankheiten in sich, die ihr Eheleben sehr oft auf die Probe stellen. Mickey leidet unter einer bipolaren affektiven Störung, die dafür sorgt, dass er immer wieder manisch-depressiv wird und somit in der geschlossenen Abteilung einer Einrichtung untergebracht werden muss.

Lucy trägt in ihren Genen die Gefahr an Krebs zu erkranken und musste bereits einmal gegen diesen Gegner antreten, nachdem sie bereits ihre Mutter an den Krebs verloren hat.
Nachdem bei Lucy ein weiteres Mal die Diagnose Krebs festgestellt wird, beginnt für sie und Mickey ein wahrer Tanz auf Glas, denn das Leben hat ihnen erst kurz vorher ein großes Geschenk gemacht....



Eigene Meinung

"Tanz auf Glas" ist ein Buch, das man so nicht jeden Tag in die Finger bekommt, denn es behandelt ein Thema, dass uns alle treffen kann: Die Diagnose Krebs. Ka Hancock vermittelte in ihrem Buch sehr anschaulich wie schnell ein Leben mit dieser Diagnose aus den Fugen geraten kann und was mit dem Körper während des Krankheitsverlaufs geschieht. Aber auch Mickeys Geisteserkrankung wird sehr anschaulich erklärt und durch die Sprünge zwischen den beiden erfährt man zugleich wie jeder von beiden mit seiner und der Krankheit des anderen umgeht.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, einzig Mickeys Passagen sind wegen der kursiven Schrift anstrengend zu lesen. An manchen Stellen wird Ka Hancock allerdings etwas zu ausführlich, sodass sich der Verlauf der Geschichte etwas zieht.
Das Cover ist, bis auf das Bild eines eng umschlungenen Paares, in einem schlichten Weiß gehalten, was ich persönlich sehr schön finde, allerdings lässt es eher auf eine schöne Liebesgeschichte schließen, als auf das traurige Thema Krankheit.

 


Fazit

Dieses Buch enthält wirklich "harten Stoff" und lässt den Leser sehr nachdenklich zurück. Bis auf ein paar Ausnahmen lässt es sich gut lesen und ergreift den Leser auf eine traurige Art und Weise. Obwohl man ungefähr ab der Hälfte weiß wie es ausgehen wird, kann man das Buch oft nicht aus den Händen legen. Zwischendurch gibt es immer wieder lustige Passagen, die die Stimmung auflockern. Ohne diese Passagen wäre das Buch nicht zu lesen, denn es wäre einfach zu bedrückend. 


Empfehlung

Ich würde dieses Buch Lesern empfehlen, die sich entweder schon einmal mit dem Thema Krebs auseinandergesetzt haben, oder die sich von diesem Thema distanzieren können und sich nicht so sehr darauf einlassen, denn wie schon gesagt, es ist ein sehr bedrückendes Buch und bei weitem keine leichte Kost. 


Bewertung

"Tanz auf Glas" bekommt von mir 4 von 5 Sternen, da es ein interessantes Buch ist und das Thema sehr gut ausgearbeitet wurde. Allerdings muss ich einen Stern abziehen, da es sich an manchen Stellen sehr gezogen hat. 










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