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Freitag, 8. November 2013

"In einer kalten Nacht" von Caro Ramsay [Rezension]



Preis:9,99 €
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 544
Erscheinungsdatum: 16.09.2013
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
ISBN-10: 3442381045
EAN: 978-3442381043

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Klappentext

Februar in Glasgow. Es ist kalt, neblig, hässlich. In einem verlassenen Gebäude wird die Leiche eines polizeilich gesuchten Mannes gefunden, der sich jahrelang in Spanien versteckt gehalten hatte. Er wurde schwer misshandelt und verstümmelt. Hat sich jemand an dem Verbrecher von damals gerächt? Nach dem Muster seiner einstigen Tat kommt es zu mehreren erneuten Übergriffen auf junge Frauen. Wo ist der Komplize von damals? Hat er etwa seine Arbeit wieder aufgenommen?
((c) http://www.randomhouse.de/blanvalet/)


Über den Autor

Caro Ramsay stammt aus Glasgow. Sie ist Chiropraktikerin, Akupunkteurin und ehemalige Marathonläuferin. Die Liebe zu Krimis und Thrillern, die sie während des Studiums entwickelte, hat sie bis heute nicht mehr losgelassen. Ihr Debüt Ich habe gesündigt wurde für den Dagger Award nominiert und in der Kritik und bei den Lesern hoch gelobt.
((c) http://www.randomhouse.de/blanvalet/)



Inhalt

Eine junge Frau wird in Ihrem Auto verfolgt und gerammt, bis sie schließlich anhält. Kurz darauf wird ihre grausam zugerichtete Leiche gefunden, aber der Täter wird nicht gefasst. Jahre später findet ein Paar ihn bei einer Wohnungsbesichtigung - tot. Er wurde in dem leerstehenden Gebäude erhängt und brutal misshandelt. Trotz, dass der Täter tot ist werden weitere Frauenleichen gefunden, die nach dem gleichen Muster verschandelt wurden wie das erste Opfer. Handelt es sich um einen Trittbrettfahrer oder um einen Komplizen von damals? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.... 



Eigene Meinung


"In einer kalten Nacht" war für mich persönlich eine Enttäuschung. Der Klappentext lässt eine spannende Story vermuten, aber leider ist die Umsetzung eher mangelhaft. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in die Handlung hineinzukommen, was sich im Laufe des Buches aber auch nicht geändert hat. Der Erzählstil der Autorin ist sehr langatmig und dem Leser werden viel zu viele Namen um die Ohren gehauen. Dadurch, dass nur Nachnamen verwendet werden, ist es für den Leser auch nicht unbedingt leicht die Charaktere den Namen zuzuordnen,Die Geschichte zieht sich sehr auf den über 500 Seiten und wird viel zu sehr mit unwichtigen Dingen ausgeschmückt, bzw. in die Länge gezogen.>Auch die Schauplatzbeschreibung ist zu viel des guten. Anfangs z. B. herrscht dichter Nebel. Diese dürfte der Leser spätestens nach der dritten Erwähnung verstanden haben, sodass es nicht noch zig mal wiederholt werden müsste.

 

Fazit


"In einer kalten Nacht" hat viel versprochen, aber leider nicht viel davon gehalten. Die Geschichte an sich verläuft viel zu zäh und die vielen Charakter machen das Lesen anstrengend.





Empfehlung

Leider fällt es mir in diesem Falle schwer eine Empfehlung auszusprechen, daher belasse ich es bei dem, was ich oben geschrieben habe.



Bewertung


Da die Idee an sich richtig gut ist und mit ein wenig Kürzung das ganze doch noch gut wäre, vergebe ich hier 2 von 5 Sternen.  



Vielen Dank für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplars an den Blanvalet Verlag!





2 Kommentare:

  1. Bin total begeistert bin deinem Blog und deiner Rezession :))
    Schau dich auch mal bei mir vorbei :
    http://bowsandfairytales.blogspot.de

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    1. Freut mich, dass es dir gefällt :-)
      Ich habe mir deinen Blog mal angesehen und folge dir jetzt.

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