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Sonntag, 26. Januar 2014

"Drache und Phönix: Goldene Federn" von Angelika Monkberg [Rezension]



Preis: 3,99 €
Einband: E-book
Seitenanzahl: 186
Erscheinungsdatum: 25.09.2013
Reihe:Band 1 von 7
Verlag: dotbooks
EAN: 978-3-95520-392-4

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Klappentext

Venedig im 18. Jahrhundert. Jan Stolnik führt ein rastloses Leben. Niemand ahnt, welches Geheimnis er hütet: Jan ist ein Drache, gefangen im Körper eines Menschen – dazu verdammt, ewig zu leben, ohne jemals seine Flügel entfalten zu können. Der Besuch der Lagunenstadt soll ihn für einige Zeit von seinem Schicksal ablenken. In den engen Gassen und prachtvollen Palazzi hört er immer wieder einen Namen: La Fiametta. Schon nach ihrer ersten Begegnung weiß Jan, dass die Sängerin mit der verführerischen Stimme und dem kapriziösen Wesen keine gewöhnliche Sterbliche ist. Er verliebt sich unsterblich in das schillernde Geschöpf – und erkennt rasch, dass Gefühle zum Fluch werden können …

Der erste Band der historischen Fantasy-Saga, die Jahrhunderte überspannt und an die schönsten Orte der Welt entführt: spannend, berührend, faszinierend.

((c) www.http://www.dotbooks.de)

Inhalt

Jan ist der Sohn einer Adeligen und eines goldenen Drachen, was ihm zu einem Mischwesen macht - Ein Drache gefangen im Körper eines Menschen. Auf einer Reise in die Lagunenstadt verliebt er sich in die schöne Sängerin La Fiametta, aber auch sie ist kein gewöhnliches menschliches Wesen... 





Eigene Meinung

"Goldene Federn" ist der Auftakt zu einer historischen Fantasyreihe, welche sieben Bände umfassen wird.
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und auch das wunderschön gestaltete Cover hat meine Aufmerksamkeit erregt. 

Jan Stolnik ist mir sehr sympatisch und wirkt alles andere als Adelig. Eher ist er auf dem Boden geblieben und sehr rücksichtsvoll. Sein ganzes Verhalten lässt den Leser des öfteren schmunzeln und mit dem Kopf schütteln. Leider wird seine körperliche Begierde zu sehr in den Vordergrund gestellt, was den Lesefluss etwas stört.
La Fiametta ist so gar nicht mein Fall. Für meinen Geschmack ist sie etwas sehr egoistisch und zu launisch.


Sexszenen habe ich bei dem Klappentext nun wirklich nicht erwartet und wenn, dann nicht in dem Ausmaß. Dadurch verstrickt sich die ganze schöne Idee mit einem billigen Erotik-Roman, die Handlung schleift sehr und wird ziemlich langweilig. Als es dann mal spannend werden könnte, wird die Bedrohung durch die Inquisition einfach unter den Teppich gekehrt. 

Richtig positiv fand ich die detaillierten Ortsbeschreibungen, sodass man sich Venedig richtig gut vorstellen konnte, auch wenn man noch nie dort war. 
 

Fazit


Im großen und ganzen ist "Goldene Federn" ein Mix aus Historie, Fantasy und Erotik. Für meinen Geschmack war das ganze etwas zu oberflächlich und nicht das, was ich mir bei diesem Buch vorgestellt habe. Aus dieser Idee hätte man wirklich mehr machen können... 
Die Folgebände werden wohl eher nicht auf meinem Reader landen.


Empfehlung

Empfehlen kann ich dieses Buch Lesern, die ein Fantasybuch suchen, bei dem die Erotik eine sehr große Rolle spielt und die Handlung an sich ziemlich vernachlässigt wird. 





Bewertung

  






Vielen Dank an: Twitter_Icon_by_orionsreverie


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