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Montag, 3. Februar 2014

"Wie Blut so rot" von Marissa Meyer [Rezension]



Preis: 19,90 €
Einband: Hardcover
Originaltitel: Scarlet
Seitenanzahl: 432
Erscheinungsdatum: 24.01.2014
Reihe: Band 2 von 4
Verlag: Carlsen
ISBN-10: 3551582874
EAN: 978-3551582874

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Klappentext

Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt.
Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde …

((c) http://www.carlsen.de)


Über den Autor

Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. Die vier Bände der "Luna-Chroniken" sind ihr Debüt als Schriftstellerin.
((c) http://www.carlsen.de)



Inhalt

Scarlett, die ihren Namen durch ihr feuerrotes Haar erhalten hat, lebt gemeinsam mit ihrer Großmutter in der europäischen Förderation, genauer gesagt in Frankreich. Doch seit ein paar Wochen ist ihre Grand-mère spurlos verschwunden und keiner will ihr glauben, dass sie entführt wurde.
Zur gleichen Zeit taucht ein seltsamer Fremder mit dem unheimlichen Namen Wolf in dem kleinen Städtchen auf. Ist er wirklich nur ein durchreisender oder führt er etwas im Schilde?
Nach Ihrer Festnahme sitzt Cinder im Gefängnis von Neu-Peking und wartet auf ihre Überführung nach Luna. Als ein alter Bekannter sie besucht und ihr die Wahrheit über sich selber und ihre Vergangenheit erzählt ändert sich alles schlagartig. Kann ihr die Flucht gelingen? Und was wird das für die Erde bedeuten?




Eigene Meinung

"Wie Blut so rot" ist die fantastische Fortsetzung von "Wie Monde so silbern" und steht seinem Vorgänger in nichts nach. In diesem zweiten Teil greift Marissa Meyer das Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf auf, wobei ihr auch hier wieder eine fesselnde Neuinterpretation gelungen ist.
Anfangs sind die Parts von Scarlett und Wolf etwas lästig, da man erfahren will, wie es mit Cinder und Kai weitergeht. Doch schon nach kurzer Zeit nimmt auch diese Geschichte Fahrt auf und man versteht, wie alles zusammenhängt.
Der Spannungsfaktor steigt in "Wie Blut so rot" nochmal einiges über den von "Wie Monde so silbern". Wer dieses Buch einmal in die Hand genommen hat, der will es nicht mehr weglegen.
Aber genauso wie der Spannungsfaktor steigt auch der Cliffhanger, denn das Buch endet an der ungünstigsten Stelle, sie man sich vorstellen kann. Und genau daraus erschließt sich auch mein einziger Kritikpunkt: Teil 3, "Wie Sterne so golden" erscheint erst im Herbst diesen Jahres!


Fazit


Auch der zweite Teil der Luna-Chroniken ist ein spannender Mix aus Märchen, Romantik und High-End Fantasy. Somit lässt auch er keine Wünsche offen (außer nach der schnellen Veröffentlichung von Teil drei).

Empfehlung

Wem "Wie Monde so silbern" gefallen hat, der wird "Wie Blut so rot" verschlingen, wie einst Rotkäppchens Wolf die Großmutter.






Bewertung

  





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