Sie sind ein Verlag oder Autor und suchen einen Rezensenten für Ihre Werke? Ich freue mich über jede Anfrage. Meine Kontaktdaten finden Sie im Impressum.



Freitag, 18. April 2014

"Ich soll nicht töten" von Barry Lyga [Rezension]



Preis: 9,99 €
Einband: Taschenbuch
Originaltitel: I Hunt Killers
Seitenanzahl: 384
Erscheinungsdatum: 18.02.2013
Reihe:  Teil 1 von ?
Verlag: Blanvalet
ISBN-10: 344238043X
EAN: 978-3442380435

Zur Leseprobe
Jetzt als Taschenbuch kaufen
Jetzt als ebook kaufen




Klappentext
Stell dir vor, der berüchtigtste Serienkiller der Welt wäre dein Vater

Heimlich beobachtet der 17-jährige Jasper »Jazz« Dent ein Ermittlerteam am Schauplatz eines brutalen Mordes. Dem jungen Mann wird sofort klar, dass er in großen Schwierigkeiten steckt. Denn der Killer hat seinem Opfer mehrere Finger abgeschnitten und als Souvenir mitgenommen. Und genau das war das Markenzeichen von Jazz’ Vater. Doch der berüchtigte Serienmörder befindet sich seit Jahren in einem Hochsicherheitsgefängnis. Jazz weiß, dass nun alle ihn für den Täter halten müssen – bis er den wahren Schuldigen zur Strecke bringt.


((c) http://www.randomhouse.de/blanvalet/)


Über den Autor 
Barry Lyga hat bereits mehrere in den USA gefeierte Jugendbücher geschrieben. Seit seinen Recherchen für seinen Debüt-Thriller Ich soll nicht töten weiß er beunruhigend gut über alle Methoden Bescheid, wie man eine Leiche verschwinden lässt. Der Autor lebt und arbeitet in New York City.
((c) http://www.randomhouse.de/blanvalet/)

Inhalt
Jasper Francis Dent ist der Sohn des berüchtigsten Serienmörders aller Zeiten. Seine ganze Kindheit wurde er von seinem Alleinerziehenden Vater in allem unterrichtet was ein guter Serienmörder beherrschen muss. Nun ist Jazz 17 Jahre alt und in sich gespalten - ist er wie sein Vater oder kann er ein anderes Leben führen?
Als in der kleinen Stadt die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, bricht in ihm das reine Chaos aus, denn der Mord trägt die Handschrift seines Vaters, doch der sitzt gut behütet in einem Hochsicherheitstrakt. Wird man nun ihm den Mord anhängen wollen? Nun ist es an ihm sich und allen anderen seine Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu fassen. 
 

Eigene Meinung
Anfangs habe ich mich mit diesem Buch sehr schwer getan. Die Geschichte läuft sehr schleppend an und wird erst nach ca. 120 Seiten richtig interessant, aber der Leser, der bis dahin durchgehalten hat, kommt richtig auf seine Kosten. Durch den Schreibstil von Barry Lyga wird ein Spannungsbogen aufgebaut, welcher sich in leichten Wogen durch das restliche Buch zieht. Spannende Momente werden abgelöst von ruhigeren, lockereren und stellenweise lustigen Szenen, um dem Leser Zeit zum verschnaufen zu geben.
Am Interessantesten ist jedoch die Art und Weise, wie der Autor das Denken eines Serienmörders beschreibt. Diese kranke und doch faszinierende Art zu denken lässt einen manchmal ganz schön schaudern. Stellenweise könnte man denken der Autor selbst sei ein Serienmörder.

Die Aufmachung des Buches ist sehr gut gelungen und sticht direkt ins Auge, wobei es durch das viele weiß auch unscheinbar wirken kann mit einer roten Flamme, die in ihm Lodert - wie bei einem Serienmörder, nach außen unscheinbar und nach innen tödlich.
 
 
Fazit
Trotz des schleppenden Starts ist "Ich soll nicht töten" ein lohnendes Buch und der Auftakt zu einer hoffentlich noch weiterhin spannenden Reihe. Ich für meinen Teil kann den zweiten Teil kaum erwarten.

Empfehlung
Für Thriller-Leser, die mal etwas anderes suchen als "Guter Cop sucht bösen Buben" ist dieses Buch sehr zu empfehlen.

Bewertung  

Durch den schleppenden Start muss ich leider einen Stern abziehen, daher erhält "Ich soll nicht töten" 4 von 5 Sternen


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen