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Sonntag, 25. Mai 2014

"Berlin Requiem" von Peter Huth [Rezension]



Preis: 12,99 €
Einband: Paperback
Seitenanzahl: 336
Erscheinungsdatum: 14.04.2014
Reihe:  -
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-67666-4

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Klappentext

Der Tag, an dem das Ende beginnt ...
Berlin im Hier und Jetzt: Ein rätselhafter Virus ist ausgebrochen. Die Infizierten fallen zunächst in ein Koma und erwachen dann wieder – regiert vom rasenden Instinkt, alles und jeden zu töten. Erste Medienberichte verunsichern die Bevölkerung: Angeblich sind nur Mitbürger mit Migrationshintergrund betroffen, Kreuzberg und Neukölln gelten als kontaminiert. In einer Blitzaktion wird eine Mauer um das betroffene Gebiet errichtet, Innensenator Sentheim verhängt den Ausnahmezustand. In diesen dunklen Stunden erhält der investigative Journalist Robert Truhs einen politisch hochbrisanten Hinweis, der die noch bestehende Ordnung endgültig kippen könnte ….


(© http://www.randomhouse.de/penhaligon/)

Über den Autor 
Peter Huth, geboren 1969 in Kleve/Niederrhein, arbeitete als Reporter in Köln und Berlin. Ab 2003 hielt er sich für längere Zeit in Marrakesch auf. Er schrieb mehrere Romane und Sachbücher, seit 2008 ist Huth Chefredakteur der BZ. Seine Leidenschaft für Musik lebt er als Teilhaber des Progressive-Rock-Labels Giant Electric Pea sowie als Tourmanager für die britische Band IQ aus. Huth lebt mit Ehefrau, Tochter und Hund in Berlin.
 (© http://www.randomhouse.de/heyne/)  (Foto © Ufuk Ucta)


Inhalt
In Berlin ist ein rätselhafter Virus, genannt "Lazarus-Virus" ausgebrochen. Dieser verwandelt Menschen mit Migrationshintergrund in lebende Tote, mit dem Drang alles zu töten was ihnen vor die Nase läuft. Kreuzberg und Neukölln werden mit dicken Fertigbetonteilen von der Außenwelt abgeschottet, aber was wird passieren, wenn die Zombies ausbrechen? Können wirklich nur Menschen mit Migrationshintergrund angesteckt werden? Ein Journalist erhält hochbrisante Informationen und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...  

Eigene Meinung 
Ich habe bis jetzt noch nicht viele Zombie-Bücher gelesen, aber dennoch bin ich durch den Klappentext mit einer ziemlichen Erwartung an dieses Buch herangegangen. Zuerst einmal muss ich sagen, wer hier blutiges Zombie-Gemetzel sucht, der wird wohl kaum glücklich (ich konnte damit sehr gut leben). Anfangs fand ich "Berlin Requim" doch sehr langweilig und hatte etwas Mühe es nicht wegzulegen. Nach einer Weile nahm die Geschichte für mich an Fahrt auf und hat mich schließlich auch gefesselt. Ich hatte gedacht man kommt in die Story bevor die Krankheit überhaupt ausgebrochen ist und erlebt die ersten Infizierungen mit, aber das war ein Irrtum. Man wird direkt in das Geschehen hinein katapultiert und muss sich erst einmal zurechtfinden. Der Schreibstil von Peter Huth ist sehr angenehm und lässt sich flüssig lesen. Auch die Art seiner Charakter ist sehr gut durchdacht und rüber gebracht.  

Fazit 
Ein richtiges Zombie-Buch ist "Berlin Requiem" wohl nicht, eher würde ich es als Politthriller einordnen. Dennoch lässt es sich, nach ein paar Startschwierigkeiten, gut lesen und fesselt den Leser schließlich. Durch die besagten Startschwierigkeiten hat das Buch bei mir einen Stern verloren, aber ansonsten kann ich es wirklich empfehlen.

Empfehlung
Freunde der klassischen Zombie-Bücher werden hier definitiv nicht auf ihre Kosten kommen. Eher würde ich das Buch Fans von Politthrillern empfehlen, bei denen es auch ein klein wenig blutig uns abstrakt sein darf.

Bewertung  

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