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Sonntag, 6. Juli 2014

"Roter Mond" von Benjamin Percy [Rezension]


Preis: 19,99 €
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 640
Erscheinungsdatum: 24.03.2014
Reihe:  -
Verlag: Penhaligon
ISBN: 978-3-7645-3123-2

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Klappentext

Sie leben unter uns. Sie verwandeln sich. Sie kämpfen gegen ihre Unterdrücker – uns!
Als Regierungsagenten Claire Forresters Haustür eintreten und ihre Eltern ermorden, muss sie erkennen, dass sie und ihre Familie schon immer Ausgestoßene waren.

Chase Williams hat seinen Wählern versprochen, die USA vor Terror zu beschützen. Doch nun wird er selbst zu dem, was er zu vernichten geschworen hat.

Bis heute wird die Bedrohung durch Gesetze, Gewalt und Drogen in Schach gehalten. Doch die Nacht des Roten Mondes rückt näher, wenn die Welt für immer ihr Antlitz verändern wird – und die Schlacht um die Menschlichkeit beginnt …

Eine überzeugende Parabel auf die Welt, in der wir leben.


(© http://www.randomhouse.de/penhaligon/)


Über den Autor 
Benjamin Percy wuchs auf im tiefsten Oregon. Vor seinem Romandebüt „Wölfe der Nacht“ schrieb er zwei hochgelobte Erzählbände. Er lehrt Creative Writing an der Iowa State University.
(© http://www.randomhouse.de/cbt/)(Foto © Jennifer May) 

Inhalt
Die Menschen leben mit sogenannten Lykanern zusammen, halb-menschliche Wesen, die sich in Werwölfe verwandeln können. Meist wird die Verwandlung durch Medikamente unterdrückt, doch einige leisten Widerstand gegen die Staatsmacht. Lykanische Terroristen überfallen Flugzeuge und greifen den Präsidenten an... Der gejagte wird zum Jäger... 

Eigene Meinung
"Roter Mond" von Benjamin Percy verspricht durch den Klappentext ein gutes Buch zu werden. Die Thematik ist zwar keine neue, aber die Art und Weise ist neu. Leider wird der Autor oft etwas zu ausschweifend und dadurch zieht sich die Geschichte manchmal wie Kaugummi. Durch die Perspektivwechsel lockert das zwar meistens auf, aber auch hier muss man aufpassen, dass man mit den Charaktern nicht durcheinander kommt und nicht immer ist direkt klar, bei wem man eigentlich gerade ist. Nach einiger Zeit flachte die Handlung dann fast gänzlich ab und es ging eher um Rassismus gegen die Lykaner und politische Themen, als um das eigentliche Thema. Eigentlich sehr schade, wenn man bedenkt, was man aus diesem großartigen Ansatz alles hätte machen können. Oft genug war ich kurz davor das Buch abzubrechen, aber irgendwas hielt mich dann doch daran fest.
    
Fazit
Alles in allem ein vielversprechendes Buch, das leider nur einen Bruchteil davon hält, was es verspricht. Aber vielleicht bin ich auch nur mit den falschen Erwartungen herangegangen.

Empfehlung
Für politisch interessierte Leser, bei denen es auch eine gute Portion Fantasy sein darf, ist dieses Buch wirklich zu empfehlen. Wer aber eine hochspannende Werwolf-Story sucht, der ist hier leider falsch.

Bewertung  


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