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Samstag, 27. September 2014

"Flammenwüste" von Akram El-Bahay [Rezension]




Preis: 9,99 €
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 528
Erscheinungsdatum: 15.08.2014
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3404207565

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Klappentext

Die Gerüchte verbreiten sich wie ein Lauffeuer durch das Wüstenreich Nabija: Ein Drache soll Karawansereien und Dörfer niederbrennen! Dabei glaubt kaum noch jemand an die Existenz dieser Wesen. Dem Märchenerzähler Anûr bescheren die Gerüchte ein großes Publikum. Aber auch er hält die alten Geschichten über feuerspeiende Ungeheuer nur für Märchen. Bis er auf Drachenjagd geschickt wird – und in der Tiefen Wüste auf ein uraltes Wesen trifft, so schwarz wie die Nacht selbst ...


(http://www.luebbe.de/)

Über den Autor 

Akram El-Bahay hat seine Leidenschaft, das Schreiben, zum Beruf gemacht: Er arbeitet als Journalist und Autor. Als Kind eines ägyptischen Vaters und einer deutschen Mutter ist er mit Einflüssen aus zwei Kulturkreisen aufgewachsen. Dies spiegelt sich auch in seinen Romanen wider: klassische Fantasy-Geschichten um Drachen und Magie, die ebenso sehr an den HERRN DER RINGE wie an orientalische Märchen erinnern. 
(© http://www.luebbe.de/)


Inhalt
Stimmen werden laut in Nabija – Stimmen von einem feuerspeienden Drachen der die Karawansereien niederbrennt und Dörfer angreift. Anur und sein Großvater riechen das große Geschäft und nehmen die lange Reise auf sich um vor Ort ihre Geschichten über die sagenenumwogenen Drachen zu erzählen. Schließlich werden sie zum Sultan gerufen und ehe sie sich versehen befinden sie sich auf Drachenjagd und in dem wohl größten Abenteuer ihres Lebens… 

Eigene Meinung
"Flammenwüste" ist nicht die Neuerfindung des Fantasy, aber es hat seine eigene Persönlichkeit. Schnell findet man diverse Parallelen zu "Der Hobbit", dadurch verliert die Geschichte trotzdem nicht ihren Reiz. El-Bahay nimmt uns mit in seine Welt der Wüste, Ghoulas und Drachen. Sein Schreibstil ist sehr bildhaft und erweckt die Figuren und Umgebungen zum Leben.
Vor allem die Hauptcharaktere wie Anur haben es mir angetan. Von Beginn an war er mir sympathisch und wurde im Laufe des Buches von einigen anderen Charakteren unterstützt. Durch die wunderbare Erzählweise des Autors hat beinahe jeder Gegenstand seine eigene Persönlichkeit und ist somit ein Teil des Ganzen und nicht nur ein langweiliger Teppich. Nur die orientalischen Namen haben mir anfangs etwas zu schaffen gemacht, aber nachdem ich mich dran gewöhnt hatte war alles gut.
Die Erzählung an sich wurde nie langweilig, immer musste ich unbedingt wissen wie es weitergeht. Sehr verwirrend fand ich jedoch die vielen Handlungsstränge, die parallel laufen und irgendwann zu einem großen Ganzen werden.
Die Covergestaltung ist sehr gelungen, schön mystisch und doch Aussagekräftig. Die Karte im Inneren hat mir so manches Mal dabei geholfen mich zurechtzufinden und ist fast schon ein wahrer Segen.
 
    
Fazit
Akram El-Bahays Buch lässt das Herz eines Fantasy-Lesers höher schlagen. Seine liebevollen und lebendigen Beschreibungen machen nahezu jeden Gegenstand zu etwas ganz besonderem und auch seine Geschichte ist wahrhaft meisterlich. Nur die vielen Handlungsstränge verwirren etwas und führen leider zu einem kleinen Punktabzug. Aber ansonsten ein wirklich empfehlenswertes Buch!

Empfehlung
Empfehlen kann ich „Flammenwüste“ quasi jedem Leser der schon „Der Hobbit“ verschlungen hat und der keine Scheu vor mehreren Handlungssträngen hat.

Bewertung


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Twitter_Icon_by_orionsreverie

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