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Dienstag, 9. Dezember 2014

"Narbenkind" von Erik Axl Sund [Rezension]




Preis: 12,99 €
Einband: Paperback
Seitenanzahl: 512
Erscheinungsdatum: 15.09.2014
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3257069068

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Klappentext

Ein Geschäftsmann wird brutal ermordet. Jeanette Kihlberg ermittelt mithilfe der Psychologin Sofia. Doch wer ist Sofia wirklich?
Jeanette Kihlbergs Ermittlungen in einer Mordserie an Jungen in Stockholm werden vorübergehend auf Eis gelegt, als ein ranghoher Geschäftsmann auf bestialische Weise getötet wird. Man geht von einem Racheakt aus – doch Rache wofür? Psychologin Sofia Zetterlund soll ein Täterprofil erstellen, aber dann geschehen weitere Morde. Und diese scheinen in Verbindung mit Victoria Bergman zu stehen. Während die Ermittlungen nach Dänemark führen, hat Sofia immer häufiger Bewusstseinsstörungen ...


(http://www.randomhouse.de/goldmann/)

Über den Autor 

(© Per Hemstroem)
Erik Axl Sund ist das Pseudonym des schwedischen Autorenduos Jerker Eriksson und Håkan Axlander Sundquist. Håkan ist Tontechniker, Musiker und Künstler. Jerker ist der Producer von Håkans Elektropunkband "iloveyoubaby!" und arbeitet zurzeit als Bibliothekar in einem Gefängnis. Zusammen haben sie drei Romane geschrieben, die Victoria-Bergman-Trilogie, für die sie 2012 mit dem Special Award der Schwedischen Krimiakademie ausgezeichnet wurden.

(© http://www.randomhouse.de/goldmann/)
 




Inhalt
Die Ermittlungen in der Mordserie der namenlosen Jungen wird vorerst auf Eis gelegt. Ein brutaler Mord an einem Geschäftsmann rückt in das Blickfeld der Ermittler. Hierfür benötigen Jeanette Kihlberg und ihr Kollege ein Täterprofil, welches praktischerweise von Jeanettes Freundin Victoria angefertigt werden kann. Immer wieder taucht Victoria Bergmann auf, doch von ihr scheint jede Spur zu fehlen.  

Eigene Meinung
Ich konnte die Fortsetzung von „Krähenmädchen“ kaum erwarten, da es mit einem ziemlichen Cliffhanger endete und ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht.
Leider wurde ich von „Narbenkind“ aber ziemlich enttäuscht.
Wo ich anfangs noch voller Euphorie drangegangen bin war zum Schluss nur noch „das kleine übel“ um das Buch abzuschließen.
Die rasante Handlung vom ersten Band hat vollkommen an Fahrt verloren und zieht sich ganz extrem in die Länge.
Hier muss man wirklich sagen, dass es sich um ein „undankbares“ Mittelband handelt, was mir persönlich aber ganz schön die Lust auf Teil 3 verhagelt hat.
Zwar kommt gegen Ende nochmal ein wenig Spannung auf, aber für mich reicht es nicht aus um mir den dritten Teil zu kaufen.
In „Narbenkind“ gibt es, wie auch schon in „Krähenmädchen“ viele verschiedene Perspektiven, viele Rückblenden und viele Rätsel die sich dem Leser auftun, aber dennoch schaffen es die Autoren einfach nicht die Spannung aufrecht zu erhalten, was ich sehr Schade finde.
Dann soll man lieber die Handlung etwas kompensieren, in zwei Bücher stecken und diese dann halt 5€ teurer machen.
Damit hätte man sicher einiges mehr gekonnt als mit diesen Zwischenband.
 
    
Fazit
Leider kann "Narbenkind" nicht an den Vorgänger anschließen und entpuppt sich als wahrlich undankbarer Zwischenband. Mich konnte es leider nicht überzeugen und Lust auf den dritten Band machen, was wirklich schade ist.

Empfehlung
Wer wissen möchte wie es um Victoria Bergmann weitergeht, der sollte "Narbenkind" lesen, allerdings sollte man nicht allzu viel erwarten.

Bewertung


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