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Samstag, 27. Juni 2015

"Die Feenjägerin" von Elizabeth May [Rezension]



Preis: 13,99 €
Einband: Paperback
Seitenanzahl: 400
Reihe: Band 1 von 3
Erscheinungsdatum: 9. Februar 2015
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-31609-6

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Klappentext

Schön, talentiert und tödlich – Aileana Kameron hat nur ein Ziel: die Feen, die ihre Mutter getötet haben, zur Strecke zu bringen

Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben – die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ...



(© http://www.randomhouse.de/heyne/)


Über den Autor 
 Elizabeth May wurde in Kalifornien geboren, wo sie auch ihre ersten Lebensjahre verbrachte, bevor sie nach Schottland zog. Sie studierte Anthropologie an der Universität von St. Andrews und schreibt derzeit an ihrer Doktorarbeit. Wenn sie sich nicht gerade der Wissenschaft widmet, stürzt sie sich mit Begeisterung in fantastische Welten. Die Autorin lebt zusammen mit ihrem Mann in Edinburgh.(© http://www.randomhouse.de/heyne / Foto:  © Elizabeth May )


Inhalt
Im Jahre 1844 treffen wir Lady Aileana Kameron in Edinburgh auf einem Ball. Nachdem nun die Trauerphase um ihre Mutter vorbei ist, muss sie diese wieder besuchen. Für Aileana ist dies kein Kinderspiel, denn es wird sich darüber ausgelassen, dass man sie am Tod ihrer Mutter schuldig spricht.
Während dieser Bälle verschwindet sie jedoch immer wieder für ein paar Stunden um zu tun was keiner ahnt: die Geschöpfe jagen, die ihre Mutter wirklich getötet haben - Feen.
Doch schon bald gerät sie in tödliche Gefahr...

 
Eigene Meinung
Anfangs fand ich dieses Buch etwas langweilig und ich hätte es fast wieder weggelegt, doch dann tauchte die erste Fee auf und die Story gewann an Fahrt. Danach konnte ich kaum aufhören zu lesen.
Die Geschichte rast nur so dahin und zieht den Leser einfach so mit sich - Suchtgefahr vorprogrammiert!
Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und auf ihre Weise besonders. Richtig gemocht habe ich vor allem Derrick, einen kleinen Feenmann, der in Aileanas Kleiderschrank sitzt und ihre Kleider flickt.
Auch Kiaran, ein Feenmann, der Aileana lehrt andere Feen zu töten. Er ist ein typischer "Bad Boy", aber auf eine angenehme Art und Weise.
Die Schreibweise ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Besonders gefallen haben mit die eingebauten Steampunkelemente. Elizabeth May hat hier ihre eigene kleine Welt aus Bällen, unterdrückten Frauen, Feen, Magie und eben Steampunk geschaffen und sie dem Leser durch ihre Beschreibungen toll näher gebracht. Die ganze Story mit ihren Höhepunkten und Kämpfen ist super mitreißend und hat mich kaum losgelassen.
Über das Ende habe ich mich tierisch aufgeregt und ich kann Band 2 kaum erwarten.
Die Gestaltung ist sehr aussagekräftig und springt recht schnell ins Auge. Bereits auf den ersten Blick erkennt man, dass es sich um die Geschichte einer Kämpferin handelt. Ein anderes Cover könnte ich mir hier nicht vorstellen.
Fazit
Eine mitreißende Story in einer ganz eigenen Welt. Die vielen verschiedenen Charaktere und der Mix aus Fantasy und Steampunk runden die Geschichte wunderbar ab.

Empfehlung
Wer gerne Storys über starke Frauen in einer Fantasywelt liest und dazu noch Steampunk mag, der ist bei "Die Feenjägerin" genau richtig.

Bewertung  


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