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Sonntag, 21. Februar 2016

"All die verdammt perfekten Tage" von Jennifer Niven [Rezension]




Übersetzer: Alexandra Ernst
Preis:  14,99 € (Paperback) / 11,99 € (eBook)
Seitenanzahl: 400
Reihe: Einzelband
Erscheinungsdatum: 28. Dezember 2015
Verlag: L!mes
ISBN: 978-3-8090-2657-0


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Klappentext

Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…



(© https://www.randomhouse.de/limes/)


Über den Autor 
Jennifer Niven wuchs in Indiana auf, dort, wo auch All die verdammt perfekten Tage spielt. Mit der herzzerreißenden Liebesgeschichte von Violet und Finch hat sie Verlage in aller Welt begeistert – die Rechte wurden in 32 Länder verkauft. In den USA stieg All die verdammt perfekten Tage sofort auf Platz 13 der New-York-Times-Bestsellerliste ein, eine Hollywoodverfilmung ist ebenfalls in Planung. Heute lebt die Autorin mit ihrem Verlobten und ihren »literarischen« Katzen in Los Angeles, wo sie 2000 das Schreiben zu ihrem Hauptberuf machte. 
(© https://www.randomhouse.de/limes/   Foto: © Louis Kapeleris)




Inhalt
Bei einem "Besuch" auf dem Glockenturm der Schule stellt Finch plötzlich fest, dass er nicht alleine ist. Etwas neben ihm steht ein Mädchen, welches wohl die gleichen Absichten hegt wie er. Er kann sie überreden von dem Sims zurückzutreten und ab diesem Moment verbindet die beiden etwas. Gemeinsam lernen sie das Leben neu kennen...
 
Eigene Meinung

Nachdem mir dieses Buch wärmstens empfohlen wurde, musste ich es einfach haben. Nachdem ich es jetzt aber gelesen habe, weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll.
An sich ist die Thematik keine neue, unglückliches Mädchen trifft unglücklichen Jungen und beide tun sich gegenseitig gut, auch wenn eine Seite sich erst dagegen wehrt.
Natürlich weiß man schon beim Klappentext worauf man sich einlässt, aber bei „All die verdammt perfekten Tage“ hat es etwas an der Umsetzung gehapert.
Vieles war für mich absolut unverständlich, vor allem warum Finch so ist wie er ist. Was hat ihn zu dem gemacht? Leider erfährt man hierzu gar nichts.
Bei Violet erfährt man zumindest den Grund dafür, warum sie so unglücklich ist und es ist auch durchaus nachvollziehbar.
Vieles in der Geschichte war aber auch einfach zu gewollt und musste einfach so kommen, wie es letztendlich gekommen ist. So einiges konnte man Voraussehen, wenig kam überraschend.
Es gab auch viele Durststrecken in dem Buch, in denen ich das Buch einfach nur weglegen wollte, aber irgendwie habe ich mich doch immer wieder dazu aufraffen können weiterzulesen.
Allerdings ist wirklich nicht alles an dem Buch schlecht, es gibt auch schöne Dinge, wie zum Beispiel die ersten Ausflüge der beiden, die wirklich toll inszeniert sind und die aufblühende Freundschaft.

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Sichten von Finch und Violet erzählt und stellenweise auch wiederholt, was ich teilweise als sehr anstrengend empfunden habe. Gerade die Kapitel mit Finch waren manchmal richtig nervig und ich konnte mit ihm nicht wirklich viel anfangen, auch seine Denkweisen erklären sich in keinster Weise.

Die Schreibweise der Autorin war recht gut, aber mir selber hat sie die Gefühle nicht gut rüberbringen können. Vieles war sehr neutral gehalten.



Fazit
Vermutlich gehöre ich einfach nicht zu der Zielgruppe, welche die Autorin ansprechen will. Auch die Bücher von John Green haben mich nicht wirklich vom Hocker gerissen.
Die Geschichte hat wirklich schöne Elemente, ist aber oft zu gewollt.




Empfehlung
Für begeisterte Leser von John Green ist dieses Buch mit Sicherheit empfehlenswert. Wer aber nach einem etwas tiefsinnigeren Buch über diese Thematik sucht, dem ist es nicht zu empfehlen.

Bewertung  




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