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Dienstag, 12. April 2016

"Die Magie der Namen" von Nicole Gozdek [Rezension]





Preis:  16,99 € / 12,99 € (eBook)
Seitenanzahl: 368
Reihe: Einzelband
Erscheinungsdatum: 01. März 2016
Verlag: iv!
ISBN: 978-3-492-70387-1

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Klappentext

Der Name ist der Schlüssel zur Seele.
Der 16-jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender Name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben bisher kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario, dessen Namen er für den Rest seines Lebens tragen wird? Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit ...



(© https://www.piper.de)


Über den Autor 
Nicole Gozdek wurde 1978 geboren. Nach dem Germanistik- und Romanistikstudium mit Schwerpunkt auf Literatur und einem Abstecher in die Buchbranche arbeitet sie heute als Online-Redakteurin bei einem französischen Modeunternehmen. Daneben ist sie Buchbloggerin und Autorin. Mit ihrem All-Age-Fantasyroman „Die Magie der Namen“ gewann sie 2015 den ersten #erzählesuns-Award des Piper Verlags. 
(© https://www.piper.de   Foto: © Melihat Kaplan)



Inhalt
Mit der Namensgebung soll für den 16-jährigen Nummer 19 eigentlich ein lang gehegter Traum in Erfüllung gehen: ein bedeutender Erwachsener zu werden. Doch die Realität sieht ganz anders aus. Er bekommt einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Er muss sich auf den Weg nach Himmelstor machen um mehr über den geheimnisvollen Tirasan Passario herauszufinden. Begleitet wird er unerwarteter Weise von anderen ehemaligen Nummern, und gemeinsam erleben sie auf dem Weg das ein oder andere gefährliche Abenteuer.
 
Eigene Meinung

„Die Magie der Namen“ hat mich angesprochen, weil es wieder einmal etwas ganz anderes ist, als der, leider viel zu oft vorkommende, Einheitsbrei in diesem Genre.
Einmal angefangen habe ich das Buch kaum aus der Hand gelegt, da es wirklich gut geschrieben ist und sich sehr flott liest, was aber auch an der Seitenaufteilung liegt.
Der Protagonist Nummer 19, bzw. Tirasan Passario, war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn er die typische „arme Wurst“ ist. Ich konnte seine Entscheidungen und Gefühle gut nachvollziehen, was ihn für mich persönlich sehr authentisch gemacht hat.
Mit den anderen Charakteren, wie Rustan Polliander, habe ich mich da schon schwerer getan, denn auch im Laufe der Geschichte wurde ich mit ihm und dem Rest der Truppe nicht so richtig warm.

Einige Entwicklungen haben mich durchaus überrascht und waren im ersten Moment nicht ganz nachvollziehbar, im Nachhinein hat sich das meiste aber aufgeklärt und als recht logisch herausgestellt. So manchmal mal dachte ich trotzdem: „Ist das jetzt ihr ernst?“
Trotzdem ist das meiste ziemlich stimmig und durchaus unterhaltsam.

Was mir nicht so gut gefallen hat, das war das Ende. Auf einmal ging alles Schlag auf Schlag und man wusste gar nicht so recht wie einem geschieht. Es macht beinahe den Eindruck als wollte oder musste die Autorin auf Biegen und Brechen fertig werden. Das fand ich persönlich ziemlich schade, denn ansonsten hätte es ein super Buch werden können. Aber da der Schluss für mich absolut nicht schlüssig war, werde ich hier einen Punkt abziehen müssen. So richtig verstanden habe ich es noch immer nicht und vor allem wäre es interessant gewesen, wie es nun weiter geht. So wird man als Leser ziemlich im Regen stehen gelassen. Aber wer weiß, vielleicht geht die Geschichte ja irgendwann weiter, wünschenswert wäre es auf jeden Fall. Für mich ist „Die Magie der Namen“ wie ein Auftakt zu irgendwas und wenn das das Ende ist, dann ist es doch ziemlich unbefriedigend.

Der Schreibstil der Autorin ist schön locker leicht und gut verständlich. Hier kann man gerne immer wieder zwischendurch zum Buch greifen und ist immer wieder direkt drin in der Geschichte, ohne groß nachdenken zu müssen.

Die Aufmachung des Buches ist sehr schön gemacht und strahlt etwas Anziehendes aus. Ich habe das Buch gesehen und musste erstmal schauen was das ist. Besonders gut gefallen hat mir das beigelegte Lesezeichen, denn ich finde der Spruch „Der Name ist der Schlüssel zur Seele“ hat durchaus etwas Wahres an sich.


Fazit
Wäre das Ende nicht gewesen, dann hätte das Buch volle Punktzahl erreichen können. Ansonsten hat es mich super unterhalten und ich habe es gerne gelesen. Es ist eine tolle Abwechslung für den Leser.



Empfehlung
Jeder, der mal etwas anderes lesen möchte, der sollte zu diesem Buch greifen.


Bewertung  






1 Kommentar:

  1. Hey Anja,

    Ich finde deine Rezension echt nachvollziehbar. Allerdings ging es mir am Anfang mit Tirasan ganz anders. Ich habe auch erst mit dem Buch angefangen, also kann sich meine Meinung ja noch ändern. Auf jeden Fall finde ich die Unsicherheit von Tirasan wirklich ziemlich nervig im Moment.
    Aber ich bin wirklich auf das Ende gespannt, was es wirklich so mit seinem Namen auf sich hat. :)

    xx Luise :)

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