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Mittwoch, 20. April 2016

"Grischa - Goldene Flammen" von Leigh Bardugo [Rezension]




Übersetzer: Henning Ahrens
Preis:  17,90 € (Hardcover, nicht mehr lieferbar) / 7,99 € (Taschenbuch) / 7,99 € (eBook)
Seitenanzahl: 352
Reihe: Teil 1 von 3
Erscheinungsdatum: 24. August 2012
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551582850

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Klappentext

Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm.
Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt. Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen?
Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen?



(© https://www.carlsen.de)


Über den Autor 
Leigh Bardugo wurde 1975 in Jerusalem geboren und wuchs in Los Angeles auf. Sie studierte an der Yale University. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Make-up-Artist. Grischa - Goldene Flammen ist ihr erster Roman, danach folgten zwei weitere Bände der Saga um die Sonnenkriegerin Alina. 
(© https://www.carlsen.de   Foto: © Kevin Rolly)



Inhalt
Alina ist ein ganz einfaches Mädchen. Ihren Lebensunterhalt verdient sie sich als Kartografin in der ersten Armee. Hier dient sie gemeinsam mit ihrem besten Freund Maljen. er wissen darf, und schon gar nicht Maljen: Sie ist heimlich in ihn verliebt. Doch Maljen ist ein unverbesserlicher Weiberheld.
Als Alina ihm auf einer gefährlichen Reise auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ist nicht mehr wie es zuvor war. Auf einmal ist Alina jemand und verschiedene Leute werden auf sie und ihre Kräfte aufmerksam. Aber nicht alle sind ihr positiv gesinnt...
 
Eigene Meinung

Anfangs war ich nicht so angetan von „Grischa – Goldene Flammen“, aber auf drängen einer Freundin hin habe ich es mir doch gekauft. Und was soll ich sagen? Ich liebe es!
Schon nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte gepackt und ich mochte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Alina war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn sie etwas naiv ist. Trotzdem ist sie klug und hat ihren ganz eigenen Willen. Die Geschichte wird in der Ich-Form aus ihrer Sicht erzählt und ich finde ehrlich, auch wenn ich mich sonst mit dieser Form etwas schwerer tue, dass diese Sichtweise hier genau richtig ist und keine andere die Geschehnisse so toll hätte widerspiegeln können.
Aber auch die anderen Charaktere sind wunderbar gezeichnet und man hat beim lesen ein klares Bild vor Augen.
Die Beschreibungen sind sehr detailreich und man hat das Gefühl selber durch Rawka zu wandern. Vor allem die düsteren Elemente in der Schattenflur hat die Autorin wunderbar beschrieben und man kann beim lesen leicht eine Gänsehaut bekommen. Aber auch außerhalb der Schattenflur hat die Autorin nicht an Beschreibungen, die sich aber nie in die Länge ziehen, gespart.
Die Geschichte schreitet zügig voran und es gibt so einige ungeahnte Wendungen, die das Buch wirklich spannend machen, da man nie wissen kann, was als nächstes passiert.
Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, wird aber auch nicht in den Vordergrund gespielt. Gerade dieser „Teilbereich“ des Buches hält so einige Überraschungen für den Leser bereit, auch wenn sich manch einer wohl wünscht, dass die Entwicklungen anderes verlaufen.
Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, da sie sehr klar und strukturiert ist und auch die Übersetzung ist sehr gut gemacht.
Das Cover der Hardcover-Ausgabe ist so wunderschön, ich liebe es einfach. Dieses Buch und die Folgebände werden auf jeden Fall einen Ehrenplatz im Regal bekommen. Mit den Covern der Taschenbuch-Ausgaben kann ich mich leider so gar nicht anfreunden, da sie das Ganze, meiner Meinung nach, zu sehr ins kindliche ziehen, was dem Buch absolut nicht gerecht wird.
Leser sollten hier auf keinen Fall zu jung sein, da es stellenweise schon ziemlich heftig zugeht.




Fazit
Ein toller Reihenauftakt, der auf eine richtig gute Reihe hoffen lässt. Die Autorin hat viele Details eingebaut, ohne, dass die Erzählungen zu langatmig werden.



Empfehlung
Für jüngere Leser würde ich dieses Buch nicht empfehlen, aber ab ca. 16 Jahren sollte man dieses Buch zur Hand nehmen, wenn man ein Fan der tiefgründigeren Fantasy ist.


Bewertung  






1 Kommentar:

  1. Hallo Anja, :)
    eine tolle Rezi zu einem tollen Buch. :) Ich liebe die gesamte Reihe und zähle sie auch zu meinen Lieblingsbüchern. :) Die Folgebände lohnen sich auf jeden Fall, finde ich. :)

    Liebe Grüße,
    Marina

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