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Freitag, 29. April 2016

"In den Straßen die Wut" von Ryan Gattis [Leseeindruck]

Hallo meine Lieben,

in der Rubrik "Leseeindrücke" möchte ich euch regelmäßig Bücher anhand meines Eindruckes von der Leseprobe vorstellen. Oft ist es ja so, dass Leseproben über kaufen oder nicht kaufen entscheiden und ich möchte euch an meinen Impressionen teilhaben lassen.





Titel: In den Straßen die Wut
Autor: Ryan Gattis
Buchform: Paperback
Seitenanzahl: 528
Erscheinungsdatum: 22.0.2016
Preis: 16,99 € (eBook 14,99€)
ISBN: 978-3-499-27040-6
Verlag: Rowohlt

Cover (c) http://www.rowohlt.de/




Klappentext

Sechs Tage im Jahr 1992. Polizisten misshandeln einen schwarzen Bürger und Los Angeles explodiert. Plünderungen, überall brennt es; ein Bürgerkrieg mitten im Herzen der westlichen Welt. Was passiert, wenn die Polizei eine Stadt den Armeen der Gangs überlässt? Rechnungen werden beglichen, noch und noch. Davon erzählt dieser ungeheuerliche Roman. Am Anfang ein unmenschlicher Mord: Wir erleben ihn aus der Sicht des Opfers. Dann kommen andere zu Wort: skrupellose und weniger skrupellose Gangster, rassistische Polizisten, Krankenschwestern, Junkies, jugendliche Mitläufer. Und es entsteht das Bild einer Gesellschaft, in der der Stärkere den Schwächeren frisst und die sich im Ausnahmezustand gänzlich enthüllt.

(c) http://www.rowohlt.de/





Mein Leseeindruck

Auf diese Leseprobe bin ich eher über Umwege gekommen. Die Art und Weise der Recherche hat mich ziemlich beeindruckt und fasziniert, sodass ich mir einfach ein Bild des Ganzen machen musste. Schon die ersten Seiten sind sehr brutal und ich habe das Gefühl, dass auch im weiteren Verlauf des Buches nicht an Gewalt gespart wird. Aber alles andere wäre auch unrealistisch, denn der Autor beschreibt ziemlich authentisch und bildhaft, wie es im Gangleben zugeht. Aufgrund der "Vorgeschichte" ist mir beim lesen durchaus bewusst geworden, dass es sich Tag für Tag so auf der Welt zutragen kann und mit ziemlicher Sicherheit auch zuträgt.
Erzählt wird die Geschichte zuerst aus der Sicht des Opfers und dann aus der seiner Schwester. Ich vermute stark, dass sich die Blickwinkel im Laufe des Buches immer wieder ändern um möglichst viele Eindrücke zu vermitteln.
Der Autor schafft es hier wirklich eindrucksvoll Geschichte und Realität miteinander zu verbinden, was schon auf den ersten Seiten deutlich wird.
Auf jeden Fall ist "In den Straßen die Wut" nichts für schwache Nerven oder zartbesaitete. Selbst mein Magen hat kurzzeitig rebelliert, da man sich der Wahrheit hinter den Worten so bewusst ist. Es ist nicht einfach nur eine Geschichte, es ist auch ein Stückchen Wahrheit und Realität.  

Fazit

Ich bin nach wie vor fasziniert von diesem Buch, aber im Moment bin ich nicht in der Stimmung sowas zu lesen. Aber wenn, dann steht es ganz oben auf meiner Must-Have-Liste. .



Kennt ihr das Buch? Habt ihr es schon gelesen und wie hat es euch gefallen? 




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