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Mittwoch, 20. Juli 2016

"These broken Stars - Lilac und Traver" von Amie Kaufman & Meagan Spooner [Rezension]





Übersetzer: Stefanie Frida Lemke
Preis:  19,99 € (Hardcover) / 13,99 € (eBook)
Seitenanzahl: 496
Reihe: Band 1 von 3
Erscheinungsdatum: 27. Mai 2016
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-58357-4


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Klappentext


Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...

"Eine der packendsten, aufregendsten und schönsten Geschichten, die ich je gelesen habe. Wenn es sein muss, marschiere ich persönlich in jedes Haus, um Lesern das Buch vor die Nase zu halten!" (Marie Lu)

Dies ist Band 1 der Serie "These Broken Stars". Band 2, "These Broken Stars. Jubilee und Flynn", erscheint am 25. November 2016.



(© https://www.carlsen.de)


Über den Autor 
Amie Kaufman wuchs in Australien und Irland auf und hatte als Kind das Glück, in der Nähe einer Bücherei zu wohnen. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Hund Jack in Melbourne und schreibt Science-Fiction- und Fantasy-Romane für Jugendliche. Sie liebt Schokolade und Schlafen, hat eine riesige Musiksammlung und einen ganzen Raum voller Bücher.
Foto (c) Amie Kaufman


Meagan Spooner wuchs in Washington, D.C., auf. Sie las und schrieb schon als Kind in jeder freien Minute, träumte damals aber noch von einer Karriere als Archäologin, Meeresbiologin oder Astronautin. Heute lebt sie ihre Abenteuerlust beim Schreiben und beim Reisen aus. In ihrer Freizeit spielt sie Gitarre, Videospiele und mit ihrer Katze.
Foto (c) Meagan Spooner
(© https://www.carlsen.de)



Inhalt
Können Begegnungen ein Leben verändern? Ja! Diese Erfahrung müssen auch Lilac und Tarver machen, als sie gemeinsam auf einem fremden Planeten stranden, ganz allein! Nach dem Absturz der "Icarus", mitten im Weltall wird das Leben der beiden in ganz neue Bahnen gelenkt, vor allem das von Lilac. Ab jetzt geht es für die beiden ums nackte Überleben. Aber irgendwas ist anders an diesem Ort...
 
Eigene Meinung

Diese Geschichte ist anders als alle anderen! Statt wie üblich irgendwo auf der Welt zu spielen, spielt „These broken Stars“ nirgendwo anders als im Weltall.
Ich persönlich war schon von der Grundidee überzeugt und dieses wunderschöne Cover hat einfach sein restliches dazu gegeben.
Erzählt wird die Geschichte zum einen aus der Sicht von Tarver, einem gefeierten Offizier und zum anderen aus der Sicht von Lilac, einem verwöhnten Mädchen der Oberschichte, deren Vater kein geringerer ist als der Erbauer der „Icarus“ und der mächtigste Mann überhaupt.
Meistens wird aus beiden Sichten abwechselnd erzählt, was das ganze etwas aufgelockert und spannender gemacht hat. Wäre es nur aus Sicht von einer Person gewesen, dann wäre es schnell langweilig geworden. Durch die Sichtwechsel kann man beide Parteien besser verstehen und weiß, was die Person wirklich fühlt und was sie nach außen hin zeigt.

Anfangs war die Geschichte sehr unterhaltsam und die Ereignisse überschlugen sich nur so. Allerdings ist hier schon sehr viel Zufall im Spiel, dass Lilac und Tarver ausgerechnet in der gleichen Kapsel landen. Aber gut, eine gute Portion Zufall gehört nun mal dazu.
Vor allem die Wortgefechte zwischen Lilac und Tarver haben mir besonders gut gefallen, da sie sehr authentisch rüber kamen und sehr zu jedem einzelnen gepasst haben.
Auch die Entwicklung der Charaktere, speziell die von Lilac, mochte ich sehr, da die Art und Weise wie dieses verwöhnte „Gör“ auf den Boden der Tatsachen und ins echte Leben geholt wird, sehr überzeugend dargestellt wurde.
Nur gegen Ende wurde mir die Geschichte etwas zu abgedreht. Ja, es ist Fantasy, aber das war mir einfach zu weit hergeholt. Was es ist, das müsst ihr selber herausfinden. Vielleicht überzeugt es euch ja auch mehr als mich. 

Natürlich darf auch ein Funke einer Liebesgeschichte hier nicht fehlen, aber es stehen viel mehr die fantastischen Elemente im Vordergrund. Die Gefühle laufen quasi nebenbei, was aber angesichts der Tatsachen sehr realistisch ist.

Gut gemacht finde ich auch das Verhör zwischen den einzelnen Kapiteln. So wird die Neugier des Lesers nur noch mehr angestachelt. Anfangs war ich etwas verwirrt was die Aussagen anging, aber irgendwann hab dann auch ich kapiert was es damit auf sich hat.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen hat mir sehr gut gefallen, da man immer ein klares Bild vor Augen hatte und es sich sehr flüssig gelesen hat. Auch ihre Einfälle waren meistens ziemlich gut, ganz besonders toll fand ich die Riesenkatze, auch wenn die wohl eher nicht zum kuscheln war.

Ein ganz besonderes Highlight ist hier eindeutig das Cover! Sowohl der Schutzumschlag als auch die Buchdeckel sind einfach nur wunderschön gestaltet. Ohne Schutzumschlag gefällt es mir sogar fast noch besser als mit. Eigentlich will man es schon fast kaufen weil es einfach so toll aussieht und im Regal ein echter Hingucker ist.


Fazit
An sich ein super tolles Buch, welches vor einer ausgefallenen Kulisse spielt. Die Protagonisten sind authentisch und ihre Entwicklung ist gut nachvollziehbar. Auch Gefühle kommen nicht zu kurz, spielen aber nicht die Hauptrolle.
Mir war nur das Ende etwas zu abgedreht, weil es doch ziemlich weit hergeholt war.
Ich denke Teil 2 werde ich auf jeden Fall lesen wollen, denn die Kulisse ist einfach einmalig.

Empfehlung
Fantasyleser, die auch einen kleinen Touch Science-Fiction mögen, die kommen bei „These broken Stars“ voll auf ihre Kosten. Die Kulisse des Weltalls und der terraformierten Planeten ist einzigartig und sollte auch Fantasyleser ansprechen, die das Besondere suchen.


Bewertung  




Vielen Dank an Carlsen für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!





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