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Donnerstag, 15. September 2016

"Plötzlich Banshee" von Nina MacKay [Rezension]





Preis:  15,00 € (Paperback) / 12,99 € (eBook)
Seitenanzahl: 400
Reihe: Einzelband
Erscheinungstermin: 01. September 2016
Verlag: iv!
ISBN: 978-3-492-70393-2


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Klappentext



Eine tollpatschige Todesfee und ihr Versuch, die Welt zu retten


Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?



(© https://www.piper.de)

Über den Autor 

Nina MacKay, geboren irgendwann in den ausgeflippten 80er Jahren, arbeitet als Marketing Managerin (wurde aber auch schon im Wonderwoman-Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet). Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Charakteren. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihre größte Leidenschaft.

(© https://www.piper.de Foto © Sarah Kastner)



Inhalt
Was würdest du tun, wenn du sehen könntest wann jeder Mensch in deiner Umgebung stirbt? Die Todesfee Alana kann all dies sehen und versucht die Leute vor ihrem Tod zu schützen. Nicht selten passieren ihr dabei Missgeschicke, denn als Todesfee zieht sie das Pech magisch an. Nach einem ihrer "Aufträge" steht aber auf einmal die Polizei vor ihrer Tür und verdächtigt Alana etwas mit einem Verbrechen zu tun zu haben. Sie muss herausfinden was wirklich passiert ist, auch wenn sie dafür die Hilfe eines unsympathischen Detective braucht. Das Chaos scheint vorprogrammiert zu sein... 

Eigene Meinung

„Plötzlich Banshee“ hat mich vom ersten Moment angesprochen, als ich den Klappentext gelesen hatte. Es ist genau so ein Buch wie ich es mag, mit ordentlich Witz und einen spannenden Story.
Glücklicher Weise wurde ich hier auch nicht enttäuscht, denn „Plötzlich Banshee“ ist einfach genial.

Die Protagonistin Alana ist, ohne es zu wissen, eine irische Todesfee. Seit sie denken kann sieht sie rote Zahlen über den Köpfen der Menschen, welche angeben wie lange der betreffende Mensch noch zu leben hat. Alana hat es sich zur Aufgabe gemacht die Menschen vor ihrem Tod zu retten. Allerdings stolpert sie dabei immer wieder in die kuriosesten Situationen. Das Glück ist ihr nicht gerade hold, was sie leider auch auf ihre Umwelt überträgt.
Ihre Art hat mir richtig gut gefallen, auch wenn es ab und an ein wenig zu übertrieben war. Ein bisschen weniger „Nilpferdkacke“ und „Detective Sockenschuss“ hätten es auch getan. Aber ansonsten war es sehr angenehm sie zu begleiten und sie ist definitiv immer wieder für eine Überraschung gut.

Auch die übrigen Charaktere wie Clay oder Trinity haben mir sehr gut gefallen. Das Gesamtpaket stimmte hier ganz einfach, auch wenn Clay mir zwischendurch auf wenig auf den Senkel ging, auch wenn seine Entscheidungen nachvollziehbar waren.

Detective Dylan Shane, auch besser bekannt als „Detective Sockenschuss“, ist ebenfalls einer der Hauptcharaktere und mein Lieblingscharakter. Er war für mich am authentischsten, und definitiv einer der „normalen“.
Zwar war alles zwischen ihm und Alana sehr vorhersehbar und es ging auch ziemlich schnell, aber alles in allem passte das zum Gesamtkonzept. Ziemlich seltsam fand ich jedoch seinen kleinen Bruder, auch wenn der nur eine kleine Nebenrolle spielt.

Die Schreibweise der Autorin hat mir sehr gut gefallen, da sie einen ganz lockeren Stil hat, welcher sich leicht lesen lässt und gut verständlich ist. Schon nach ein paar Seiten hatte sie mich in ihren Bann gezogen. Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass ab und an auch aus anderen Sichten, wie der von Clay und Dylan erzählt wird. So lernt man die anderen Charaktere, ihre Gedanken und Gefühle ebenfalls besser kennen.

Das Cover ist absolut passend zum Titel bzw. zum Buch. Die farbigen Blumen um den Totenkopf herum machen auf jeden Fall neugierig. In einer Buchhandlung sticht es so auf jeden Fall ins Auge.





Fazit
Ein witziges Buch, welches man aber auf keinen Fall zu ernst nehmen sollte. Man muss quirlige Charaktere mögen, ansonsten hat man hier keinen Spaß.
Für mich war das Buch ein kleines Highlight. Einen halben Stern Abzug gibt es jedoch für so kleine Nervereien wie „Nilpferdkacke“ und „Detective Sockenschuss“, denn irgendwann hat das selbst mich genervt.




Empfehlung
Wer eine witzige, aber trotzdem spannende Story, mit einem Hang zum übernatürlichen, haben möchte, der ist bei „Plötzlich Banshee“ genau richtig.


Bewertung  








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