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Donnerstag, 22. September 2016

"Sieben Nächte in Tokio" von Cecilia Vinesse [Rezension]





Preis:  14,95 € (Hardcover) / 12,99 € (eBook)
Übersetzer: Stephanie Singh
Seitenanzahl: 304
Reihe: Einzelband
Erscheinungstermin: 26. August 2016
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-76149-9


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Klappentext



Dies ist die Geschichte von Sophia und Jamie und der einen Woche, in der die Zeit stehen zu bleiben schien...


Eine Woche noch bleibt Sophia in Tokio, der Stadt, in der sie seit vier Jahren lebte. Dann muss sie zurück in die USA ziehen und all das aufgeben, was ihr wichtig ist: das pulsierende Tokio mit seiner Mischung aus Fremdheit und Vertrautheit, vor allem aber ihre besten Freunde Mika und David. Da kommt Jamie Foster-Collins nach längerer Abwesenheit zurück in die Stadt: Jamie, Sophias heimliche erste Liebe, der ihr damals das Herz gebrochen hat. Auf nichts hat Sophia weniger Lust als darauf, sich den Abschied von Tokio durch Jamies Rückkehr zusätzlich verkomplizieren zu lassen. Doch genau das geschieht: Jamie ist wieder da, und natürlich wirbelt er Sophias ohnehin schon strapaziertes Gefühlsleben noch zusätzlich durcheinander.



(© https://www.dtv.de)

Über den Autor 

Cecilia Vinesse ist halb Engländerin, halb Amerikanerin, und wie Sophia besuchte sie die internationale Schule in Tokio. Ihren Uniabschluss machte sie in New York, lebt heute aber in England mit ihrem Freund, einem Mops und einer großen Auswahl an Büchern und Tee.

(© https://www.dtv.de Foto © https://www.dtv.de)



Inhalt
In einer Woche muss Sophia ihr Leben in Tokio zurücklassen und sich ein neues in den USA aufbauen. Gemeinsam mit ihren Freunden will sie die letzten Tage noch genießen, doch ausgerechnet Jamie Forster-Collins kommt in dieser Woche zurück in die Stadt. Er war ihre erste heimliche Liebe und hat er, bevor er auf ein Internat verschwand, das Herz gebrochen. Sophia will alles, nur nicht die letzten Tage mit Jamie verbringen. Doch wie so oft kommt es anders als erhofft...  

Eigene Meinung

Ich habe mich für „Sieben Nächte in Tokio“ entschieden, da der Klappentext mitten aus dem Leben gegriffen zu sein scheint. Vor der Kulisse Tokios ist das Ganze dann nochmal etwas spannender, da ich fremde Kulturen mag und wenn Bücher gut recherchiert sind, dann erst recht. Aber natürlich kann ich nicht sagen ob es in Tokio nun genau so ist, wie es Cecilia Vinesse beschreibt, denn ich selber war noch nie da. Aber so wie sie s ausführt habe ich es mir in etwa vorgestellt.

Sophia ist ein „Wanderkind“. Durch die Arbeit ihrer Mutter musste sie sich schon öfter ein neues Leben aufbauen und auch jetzt steht wieder ein solcher Wechsel an, denn schon in 6 Tagen und 20 Stunden geht ihr Flieger Richtung USA. Die Gefühle, die sich aufgrund dessen in Sophia abspielen konnte ich sehr gut nachvollziehen. Die letzten Tage mit ihren Freunden und überhaupt in ihrer gewohnten Umgebung sind für sie etwas ganz besonderes. Umso erstaunlicher ist, was in diesen letzten Tagen so alles passiert.
Vor allem das Auftauchen von Jamie Forster-Collins wirft Sophia Leben etwas aus der Bahn, denn bevor er auf ein Internat gegangen ist, hat er ihr das Herz gebrochen.
Das Verhalten der beiden zueinander war sehr gut nachvollziehbar und es hat mir Spaß gemacht die Entwicklung von Sophia und Jamie mitzuerleben.

Jamie ist ein typischer junger Mann der zu sehr von seinen Eltern unter Druck gesetzt wurde und alles daran gesetzt hat zurück nach Tokio zu kommen. Seine und Sophias Beziehung zueinander ist etwas kompliziert, aber so richtig aufgegeben hat er nie.
Ich mochte seine Einstellung sehr und er hat mir das ein oder andere Schmunzeln und Lächeln ins Gesicht gezaubert. Für mich ist er DER Charakter in der Geschichte.

Aber auch Sophias beste Freunde Mika und David haben ihren ganz eigenen Charme. Bei David wusste ich nie so richtig woran Sophia bei ihm ist. Aber im Laufe des Buches hat er mich doch ziemlich überrascht.
Mika ist so ein typisches Japan-Mädchen wie ich es mir vorstelle – flippig, immer gut drauf und für jeden Spaß zu haben.
Ohne die beiden wäre das Buch deutlich langweiliger gewesen.

Die Geschichte ist durch einen Countdown aufgeteilt, sodass man immer genau weiß wie viel Zeit Sophia noch bleibt. Der Ausgang ist zwar ziemlich vorhersehbar, aber wenn ich so ein Buch lese, dann darf es das auch sein.
Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen eher die Freundschaft, das Vergeben und die Botschaft, dass jeder eine zweite Chance verdient hat, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und das Buch liest sich dadurch auch gut weg. Es entsteht zwar keine große Spannung, aber trotzdem wollte ich immer wissen wie es nun mit den vieren weiter geht. Wenn man Zeit hat, dann lässt sich das Buch locker an einem Nachmittag lesen.

Das Cover ist sehr schön gestaltet mit den bunten Lichtern im Hintergrund, die vermutlich Tokio darstellen sollen, so wie es auch im Buch beschrieben wird. Das Mädchen passt perfekt und alles in allem ist es auf jeden Fall ein Blickfang.



Fazit
Ein richtig tolles Buch über Freundschaften und die 2. Chance. Mir hat es sehr gut gefallen und ich habe absolut nichts auszusetzen. Ein wunderschönes Buch, wenn man einfach mal alles um sich herum vergessen will.



Empfehlung
Empfehlen kann ich „Sieben Nächte in Tokio“ eigentlich jedem, der etwas Schönes und leichtes sucht.


Bewertung  








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