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Freitag, 14. Oktober 2016

"Fremd" von Ursula Poznanski und Arno Strobel [Rezension]





Preis:  9,99 € (Taschenbuch) / 9,99 € (eBook)
Seitenanzahl: 416
Reihe: Einzelband
Erscheinungstermin: 29. Oktober 2015
Verlag: Wunderlich
ISBN: 978-3-499-27091-8


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Klappentext
Vertrau oder stirb

Stell dir vor, du bist allein zu Haus. Plötzlich steht ein Mann vor dir. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du hast keine Ahnung, wer er ist. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass jemand bei dir wohnt. Er redet auf dich ein, dass du doch bitte zur Vernunft kommen sollst. Du hast Angst. Und du verspürst diesen unwiderstehlichen Drang, dich zu wehren. Ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden?
Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie doch nur beschützen. Aber sie wehrt sich, sie verbarrikadiert sich. Behauptet, dich niemals zuvor gesehen zu haben. Sie hält dich offensichtlich für verrückt. Bist du es womöglich?
Eine Frau. Ein Mann. Je mehr sie die Situation zu verstehen versuchen, desto verwirrender wird sie. Bald müssen sie erkennen, dass sie in Gefahr sind. In tödlicher Gefahr. Und es gibt nur eine Rettung: Sie müssen einander vertrauen …



(© https://www.rowohlt.de)


Über den Autor 

Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie war als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem fulminanten Erfolg ihrer Jugendbücher "Erebos", "Saeculum", Layers" etc. landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller "Fünf" auf den Bestsellerlisten. Bei Wunderlich folgten "Blinde Vögel" und "Stimmen" sowie zusammen mit Arno Strobel der Bestseller "Fremd". Ursula Poznanski lebt mit Mann und Sohn in der Nähe von Wien.



Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und

arbeitete lange bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg bis er sich an das Schreiben von Romanen wagte. Mit seinen Psychothrillern "Der Trakt", "Das Wesen", "Das Skript", "Der Sarg", "Das Dorf", "Die Flut" etc.erklomm Strobel die Bestsellerlisten. Mit Ursula Poznanski zusammen schrieb er den Bestseller "Fremd". Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.
(© https://www.rowohlt.de Fotos © Gaby Gerster)


Inhalt
Was würdest du tun, wenn plötzlich ein Fremder in seinem Wohnzimmer steht und behauptet dein Verlobter zu sein? Genau so ergeht es Joanna eines Abends. Auch für Erik ist es absolut unbegreiflich, dass seine Joanna ihn nicht erkennt. Wer von den beiden spielt ein perfides Spiel und was steckt dahinter? 

Eigene Meinung

Nach einer Lesung von Ursula Poznanski und Arno Strobel im Oktober 2015 stand für mich fest, dass ich „Fremd“ unbedingt lesen muss. Ich kannte beide Autoren schon von ihren Einzelprojekten, sodass ein gemeinsames Buch der beiden eigentlich nur gut werden konnte. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Von Anfang an ist die Geschichte ziemlich verwirrend, aber auf eine angenehme Art und Weise. Durch die Lesung wusste ich aber auch, wer welchen Part geschrieben hat, was mir persönlich zusätzlich gut gefallen hat.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Erik und Joanna erzählt. Dabei wiederholt sich die Handlung zwar ein wenig, aber dadurch erfährt man sehr viel über die Gedanken und die Gefühle der Protagonisten. Mir hat dieser Wechsel sehr gut gefallen, vor allem da man so noch weniger wusste was man glauben sollte.

Ich muss gestehen, dass ich wirklich bis zum Ende keinen blassen Schimmer hatte was vor sich geht. Ich hatte zwar zwischendurch, im Nachhinein gesehen, immer mal wieder den richtigen Riecher wer der Schuldige ist, aber wie und wieso und warum, das blieb mir bis zum Schluss ein großes Rätsel.
Die Auflösung war im Endeffekt auch sehr schlüssig und in sich abgeschlossen, auch wenn die beiden sich durch den Epilog ein Türchen für eine Fortsetzung offen gelassen haben.

Die zwei Protagonisten sind sehr starke Charaktere, die jeder ihren eigenen Kopf haben. Dadurch wirken sie noch interessanter und ich persönlich wusste nicht wem ich nun glauben soll. Beide haben ihre Eigenarten, aber alles auf eine angenehme Art und Weise.

Der Schreibstil von beiden ist wunderbar. Wie schon gesagt kannte und mochte ich beiden schon vor „Fremd“, aber eine Fusion der beiden ist einfach nur wow! Trotz allem merkt man aber auch ein wenig, dass es von zwei Autoren geschrieben ist, was aber keinesfalls schlimm ist, sondern dem Buch eher noch die gewisse Extraportion an Leben gibt.

Das Cover ist typisch Thriller sehr dunkel gehalten mit roter Schrift, was mir selber sehr gut gefällt. Dazu noch das leicht angedruckte Gesicht der Frau mit dem etwas angstvollen Ausdruck macht das Ganze perfekt.


Fazit
Ein Thriller wie ich ihn liebe! Spannend und verwirrend bis zum Schluss! Der Wechsel zwischen den beiden Protagonisten ist Poznanski und Storbel sehr gut gelungen und gibt der Geschichte das Gewisse etwas. Ich freue mich schon auf das neue Buch der beiden.




Empfehlung
Ganz einfach, für jeden Thrillerfan ist „Fremd“ ein absolutes Muss.

Bewertung  








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