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Freitag, 21. April 2017

"Maybe not" von Colleen Hoover [Rezension]




Preis:  7,95 € (Paperback) / 3,99 € (eBook)
Seitenanzahl:  144
Reihe: Spin off zu "Maybe Someday"
Erscheinungsdatum: 07. April 2017
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-71725-0

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Klappentext

Ein Mädchen als Mitbewohnerin in der WG? Nichts lieber als das, denkt Warren. Vor allem, wenn besagte Mitbewohnerin so überaus attraktiv und sexy ist wie Bridgette.
Doch Warren gegenüber verhält sich Bridgette kaltschnäuzig und abweisend. Offensichtlich hasst sie ihn aufs Blut … oder doch nicht? Was, wenn die Leidenschaft, mit der sie ihn verabscheut, eine ganz andere Leidenschaft verbirgt? Genau die plant Warren aus ihr herauszukitzeln. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem Warren Gefahr läuft, sein Herz zu verlieren …

(© https://www.dtv.de)


Inhalt
Eigentlich ist Warren mit ihrer 3er-Jungs-WG ganz zufrieden, doch dann zieht Bridgette ein. Sie macht es ihm absolut nicht leicht und zeigt ihm die kalte Schulter. Trotz allem, oder gerade deswegen fühlt Warren sich körperlich zu ihr hingezogen. Ein gewagtes Spiel beginnt, bei dem nicht nur Warrens Herz auf dem Spiel steht...
  
Eigene Meinung

Kurz nachdem "Nächstes Jahr am selben Tag" erschienen ist, hat der Verlag mit "Maybe not" in kürzester Zeit ein weiteres Buch von Colleen Hoover veröffentlicht.
Für einen Hoover-Fan, wie mich, ist das als würden Ostern, Geburtstag und Weihnachten auf einen Tag fallen.
Zwar handelt es sich bei "Maybe not" "nur" um einen Spin off zu "Maybe Someday", aber es ist Futter für die Hoover-Sucht!

Diesmal geht es aber nicht um Ridge und Sidney, sondern beginnt noch einige Zeit vorher, nämlich als Bridgette in die WG zieht. Erzählt wird das Ganze aus der Sicht von Warren - was schonmal verspricht, dass die Geschichte sehr amüsant wird.

Leider muss ich an dieser Stelle sagen, dass dies der erste Hoover ist, der in meinen Augen nicht hätte sein müssen. An sich ist die Geschichte wie erwartet sehr amüsant, aber im großen und Ganzen geht es fast nur darum, wie Warren Bridgette ins Bett kriegen will.
Zwar kriegt die Story durch ihr Schicksal und ihre Vergangenheit ein wenig an Tiefgang, dies war mir persönlich aber nicht genug. Es hat mir eindeutig etwas gefehlt.
Jetzt könnte man fragen, was man auf 135 Seiten denn erwartet, aber der Spinn off zu "Looking für Hope" hatte für mich auch wesentlich mehr Tiefgang, bei etwa der gleichen Seitenzahl.

Der Schreibstil ist so wie man ihn von Colleen Hoover gewohnt ist - einfühlsam und gleichzeitig mitreißend. Leider habe ich mich diesmal wirklich stellenweise gelangweilt.

Das Cover ist dem von "Maybe Someday" angepasst, was mir persönlich sehr gut gefällt. So sieht man direkt, dass die Bücher zusammen gehören. Dies macht der Verlag in meinen Augen sowieso richtig gut, dass die Cover von Büchern die zusammen gehören, gleich aufgebaut sind. So verliert man vor allem bei den ganzen Hoover-Büchern nicht den Überblick ;-)


Fazit

Für mich eines der schwächsten Hoover-Bücher. Ich hätte es nicht unbedingt gebraucht, aber lesen musste ich es natürlich trotzdem. Aus der Idee hätte man jedoch mehr machen können.


Empfehlung
Man muss "Maybe Someday" gelesen haben um mit dem Buch etwas anfangen zu können. Als Hoover-Fan wird man es lesen müssen, aber als Einstieg in die Hoover-Welt würde ich es nicht empfehlen.



Bewertung  




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