Sie sind ein Verlag oder Autor und suchen einen Rezensenten für Ihre Werke? Ich freue mich über jede Anfrage. Meine Kontaktdaten finden Sie im Impressum.



Sonntag, 8. Januar 2017

"Aint all Silver - Ketten aus Gold" - Goldschürfen [Blogtour]


Hallo meine Lieben,


nachdem wir gestern bei Manja von Manjas Buchregal viel über "Aint all Silver - Herz aus Gold" und dem zweiten Teil "Aint all Silver - Ketten aus Gold" erfahren haben, geht es heute bei mir mit der Blogtour zu "Aint all Silver - Ketten aus Gold" von Amelia Reyns weiter.


Morgen solltet ihr unbedingt bei Lena von "Die Rabenmutti" vorbeischauen, den dort dreht sich alles um die Charaktere des Buches, weil "Wer ist eigentlich wer"?





Den kompletten Tourplan findet ihr hier *klick*

Ich stelle mir heute folgende Frage:



Goldschürfen (Gibt es das eigentlich heute noch?)

In der Reihe „Ain´t all Silver“ von Amelia Reyns geht es um die Goldschürfer des Claims 
Ain´t all Silver in Alaska. Im Laufe des Buches erfährt man ein wenig über die Arbeit des Goldschürfens, was die Frage aufwirft: Wird heute noch Gold geschürft?
Die Antwort lautet ja!


Wo gibt es große Goldvorkommen?

Goldvorkommen gibt es eigentlich überall auf der Welt. Mit 13,70 % wird der größte Anteil des Goldes in China gefördert, gefolgt der USA und Kanada mit zusammen 12,3% und von Australien mit 9,26 %.

Die bekanntesten Claims gibt es heute in Alaska und im Yukon-Territorium. Hier wird mithilfe modernster Maschinen wie großer Planierraupen und Baggern das Erdreich und in großen Waschanlagen bzw. Waschrinnen gewaschen. Damit können auch geringste Mengen Gold herausgewaschen werden.

Woher kommt das Gold?

Woher das viele Gold auf der Erde kommt, das weiß eigentlich niemand so richtig. Forscher vermuten, dass es sich um die Überreste eines (extrem metallhaltigen) Asteroiden-Hagels handelt.





Gibt es auch bei uns Gold?



Ja, auch bei uns in Deutschland (und Österreich) gibt es Goldvorkommen. Die historischen Daten über Goldvorkommen in Deutschland gehen zurück bis ins 16. Jahrhundert, teilweise noch weiter.
Gerade in den goldführenden Flüssen wurde verhältnismäßig viel Gold gewaschen und geschürft.
Auch heute kann man in der Elbe, dem Rhein, der Isar und dem Inn Gold finden.

Aber auch im Harz, der nördlichen Seite des rheinischen Schiefergebirges, im Thüringer Wald, im Vogtland und Erzgebirge und teilweise im südlichen Schwarzwald kann man noch heute Gold finden.

Die größte Goldlagerstätte in Deutschland befand sich einst in Südhessen, nahe dem Ort Korbach. Es wird geschätzt, dass dort im Laufe der Zeit ca. 1,5 Tonnen Gold abgebaut wurden.
Heute existiert dort ein Besucherbergwerk mit Führungen und Museum, sowie einem Goldlehrpfad.

Aber wem gehört das Gold, wenn man welches findet?
Das kommt darauf an wo man das Gold findet. Gold gilt grundsätzlich, wie auch alle anderen Erze, als staatliches Eigentum und gehört dem Bundesland, in dem es gefunden wurde.
Eine Ausnahme bildet Gold welches im Wasser gefunden wird. Das bedeutet, dass gefundene Goldnuggets oder Goldflitter, die beim Goldwaschen am oder im Fluss gefunden werden, auch dem gehört der es findet.

Auch in Österreich gibt es in einigen Regionen historische Spuren von Goldgräbern und somit die Vermutung, dass auch heute noch Gold dort lagert.  
Diese sind:
-              Heinzenberg (Tirol)
-              Gailtal, Pöllatal, Drautal, Gitschtal, Mölltal, Lavanttal (Kärnten)
-              Rauris, Gasteiner Tal, Salzburger Murtal, Tamsweg, Schellgaden (Salzburg)
-              Pusterwald, Oberzeiring (Steiermark)
-              Neunkirchen (Niederösterreich)




Gold in der Vergangenheit

Im Laufe der Jahrhunderte gab es mehrere große Goldräusche auf der Welt. Als Goldrausch wird eine Zeit bezeichnet, in der es Aufgrund von größeren Mengen gefundenen Goldes, oder zumindest Gerüchten darüber, eine verstärkte Zuwanderung gegeben hat.

Der erste bekannte Goldrausch wurde 1693 in Brasilien ausgelöst.

In Nordamerika gab es insgesamt drei große Goldräusche. Der erste ereignete sich 1799 in Charlotte, North, Carolina. Der „Kalifornische Goldrausch“ war der größte seiner Art.

Kalifornischer Goldrausch

Der Kalifornische Goldrausch fand seinen Beginn 1848 und seinen Höhepunkt 1849.
Am 24. Januar 1848 wurden die ersten Goldstücke von James W. Marshall beim Bau einer Sägemühle entdeckt. Mit einem Zeitungsartikel löste er den Goldrausch aus. 1849 kamen die meisten Einwanderer per Schiff oder über Land um ihr Glück zu finden. Mehr als 80.000 Menschen kamen so allein in einem Jahr in die Region rund um San Francisco.
Täglich wurden rund 30 Gramm Gold gefunden, welches dem 20-fachen Tageslohn eines Arbeiters an der Ostküste entsprach.

Colorado Gold Rush

Im Jahre 1858 wurde um das heutige Denver herum der Colorado Rush ausgelöst. Seinen Höhepunkt hatte dieser in den 1860er und 1870er Jahren. Durch diesen Goldrausch wurden viele Siedlungen wie beispielsweise Denver gegründet und wuchsen.
1876 wurde Colorado durch den Zuwachs an Einwohnern US-Bundesstaat.

Goldrausch am Klondike River

Der wohl bekannteste Goldrausch ist der am Klondike River. Dieser begann 1896 und hatte seinen Höhepunkt in den beiden darauffolgenden Jahren.
Er fand vor allem in Dawson am Bonanza Creek, dem ElDorado Creek etc. (Alaska und Yukon), entlang des Klondike Rivers statt.
Der Weg zu den Goldfeldern war beschwerlich und gefährlich. Viele kehrten um oder bezahlten ihr Wagnis mit dem Leben.
Nur ca. 40.000 Einwanderer erreichten die Goldfelder, aber nur für wenige von ihnen lohnte sich der Weg, denn sie kamen zu spät. Die besten Claims hatten sich bereits die Goldsucher der Region gesichert.

Diese drei Goldräusche sind nur Beispiele, denn es gab noch einige mehr, beispielsweise in Australien und Neuseeland.

Eine Goldgräberfamilie

Goldwaschen /-schürfen - Früher und Heute

Es gibt zwei verschiedene Hilfsmittel zur Gewinnung von Gold.

Früher wurde viel Gold mit dem sogenannten Sichertrog, umgangssprachlich auch einfach "Goldpfanne" gewonnen.
Hierbei wird Erdmaterial zusammen mit etwas Wasser in die Goldpfanne gefüllt. Diese Mischung wird in eine leichte, gleichmäßige Drehbewegung versetzt. 
Dabei sortieren sich die Materialien in der Pfanne nach ihrer Dichte. Leichte Stoffe werden hinausgespült, während sich das schwere Gold am Boden absetzt. 

Heute ist die Arbeit mit dem Sichertrog kaum noch wirtschaftlich. Jetzt werden Sichertröge meist nur noch verwendet um den Goldgehalt eines ausgesuchten Areals abschätzen zu können.
Viele Hobby-Goldsucher setzen auch heute noch die Goldpfanne ein. 


Eine weitere, noch heute, eingesetzte Technik ist die der Waschrinne. Eine Waschrinne funktioniert nach demselben Prinzip der Dichtetrennung wie der Sichertrog, nur in größerem Maßstab. Bei einer Waschrinne wird das Erdmaterial in einen U-förmigen Strömungskanal gegeben, in dem quer zur Strömungsrichtung flache Hindernisse (Riffel) eingefügt sind, hinter denen sich die Schwerebestandteile ablagern können. Die verschiedenen Partikel setzen sich hinter diesen riffeln ab und mit etwas Glück findet man unter diesen Bestandteilen Gold, welches aber nochmal gereinigt werden muss.

Früher wurden diese Waschrinnen von Hand befüllt, heute übernehmen das große Bagger. 


Wer jetzt noch immer nicht genug hat, dem kann ich folgende Videos empfehlen:


 







Die Bücher

Nun habe ich euch genug mit Daten und Fakten gequält, jetzt möchte ich euch beide Bücher dieser tollen Reihe noch ans Herz legen. Ich habe beide innerhalb kürzester Zeit gelesen und wollte sie am liebsten nicht mehr aus der Hand legen!

Name: Ain´t all Silver - Herz aus Gold 
Autor: Amelia Reyns
Erscheinungsdatum: 17. Juni 2016
Preis: 12,99 € (Taschenbuch) / 3,99 € (eBook)
Seitenzahl: 250
Reihe: Teil 1 von 2
ISBN: 978-3903130012

Klappentext:

Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt …

Eigentlich will Jordan nur beweisen, dass auch Frauen erfolgreiche Goldschürfer sein können, als sie die Mine AIN’T ALL SILVER in Alaska pachtet. Doch dann bringen ausgerechnet der schweigsame Lock und der unverschämte Caleb – beides verteufelt heiße Kerle – ihre Pläne gefährlich ins Wanken. Dass bei Gold die Freundschaft aufhört und auch die Liebe, muss Jordan bald am eigenen Leib erfahren.

Wem kann sie tatsächlich trauen – Lock oder Caleb?


Hier (*klick*) gelangt ihr zur meiner Rezi zu diesem wahnsinnig tollen Buch.


Name: Ain´t all Silver - Ketten aus Gold
Autor: Amelia Reyns
Erscheinungsdatum: 07. Januar 2017
Preis: 0,99 € (eBook) 
Seitenzahl: 244 
Reihe: Teil 2 von 2 (kann unabhängig gelesen werden)

Klappentext:


Durch seine Arbeit als Sicherheitschef der Goldmine Ain't all silver ist es Darren Flax gewohnt, Probleme zu lösen, sobald sie auftreten. Womit er jedoch nicht gerechnet hat, ist, dass seine Chefin ihm die Köchin Kirby Lutresque und deren Sohn Jamie vor die Nase setzt. Denn die beiden wirbeln sein ruhiges Leben gehörig durcheinander.
Nicht nur, dass Kirby so ziemlich alle Wünsche in Darren weckt, die er seit seiner gescheiterten Ehe zu verdrängen versucht. Nein, sie hat auch selbst Probleme, die sie alleine nicht bewältigen kann.
Und plötzlich kommt unter all dem Schutt und der Asche eines vermeintlich kaputten Lebens jener Mann zum Vorschein, den Darren für immer begraben glaubte: ein Held, der eigentlich keiner sein will.


Auch zu diesem besonderen Buch habe ich eine Rezension geschrieben *klick*.


Ich kann euch die Bücher wärmstens empfehlen, es sind zwei richtig tolle Liebesgeschichten.



Nun wollt ihr aber sicher auch noch etwas gewinnen :-)


Zu gewinnen gibt es diesmal:



1 Überraschungspaket "Aint all Silver"

Um dieses tolle Paket zu gewinnen, verratet mir bitte in den Kommentaren folgendes:

Wenn ihr Gold findet, was würdet ihr damit anfangen?

Eine Bewerbung ist bis einschließlich 12.1.2017 möglich. Der Gewinner wir am 13.1.2017 hier *klick* bekannt gegeben. Viel Glück :)

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Vergesst nicht morgen bei Lena von "Die Rabenmutti" vorbei zu schauen, denn es geht spannend weiter!









(Bilder by pixabay.de)