„Amrita – Am Ende beginnt der Anfang“ von Aditi Khorana [Rezension]


Preis:  17,99€ (Paperback) / 12,99 € (eBook)
Seitenanzahl:  320
Reihe: Einzelband
Erscheinungsdatum: 21. August 2017
Verlag: Dressler
ISBN: 978-3-7915-0056-0

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Klappentext


Dein Schicksal ist ein Buch, das du selbst schreibst! Das Leben von Amrita, 16-jährige Prinzessin des Königreichs Shalingar, ändert sich auf einen Schlag, als der Despot Sikander Shalingar erobert. Gemeinsam mit der Sklavin und Seherin Thala gelingt Amrita die Flucht und beide machen sich auf den Weg, die »Bibliothek aller Dinge« zu finden, um das Schicksal der Welt zu ändern und schließlich zurück in die Vergangenheit zu reisen: an den Punkt, wo das Unheil begann. Doch was, wenn der einzige Weg, ihren Vater und ihr Land zu retten, bedeutet, dass Amrita sich selbst und ihre große Liebe opfern muss?

Opulent, außergewöhnlich atmosphärisch, erzählt in ungemein detailreicher, bildhafter Sprache: AMRITA ist literarische Fantasy mit starken, unabhängigen und klugen Heldinnen.

(© https://www.oetinger.de)


   

Eigene Meinung

Schon als ich das Cover von „Amrita“ gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen muss. Nachdem dann auch noch der Klappentext überzeugt hat, war klar, dass die Geschichte etwas ganz besonderes sein muss. Und genau so war es auch.

Es geht um die 16-jährige Prinzessin Amrita. Sie soll mit einem guten alten Freund ihres Vaters, und gleichzeitig einem der mächtigsten Männer ihrer Zeit, verheiratet werden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Amrita flieht.
Anfangs fand ich Amrita. Sehr unsicher, aber im Laufe der Geschichte wurde sie zum einen immer sicherer und zum anderen auch immer sympathischer.
Ihre Entwicklung ist auch sehr authentisch zu der Story, sodass nichts übertrieben wirkt.
Allgemein ist sie sehr authentisch, denn sie ist nicht die „typische“ Prinzessin, sondern sorgt sich schon um das Wohlergehen ihrer Mitmenschen und achtet immer darauf, dass keiner durch ihre Handlungen irgendwie zu schaden kommt.
Sie ist in jedem Fall jemand, mit dem ich gerne befreundet wäre.

Auch andere Charaktere wie zum Beispiel Thala haben mir richtig gut gefallen. Anfangs war ich gerade ihr gegenüber sehr skeptisch, aber im Laufe des Buches habe ich sie richtig lieb gewonnen.

Die Story an sich war sehr unvorhersehbar und hat mich bis zu den letzten Seiten immer wieder überrascht.
Es gibt viele Elemente und Wendungen, die ich so nicht erwartet habe, die alles in allem aber sehr stimmig sind und dem Leser ein gutes Lesegefühl geben.
Zwischendurch hatte ich mal richtig Tränen in den Augen und zudem ein klein wenig das Gefühl, ein. „King“ in den Händen zu halten (das sollte jetzt aber bitte niemanden abschrecken, so schlimm ist es nicht).

Durch den Verlauf der Dinge und die Wendungen, kann ich sagen, dass „Amrita“ sich von dem ganzen Einheitsbrei der letzten Zeit abhebt. Klar findet man immer wieder Aspekte, die sich in fast jedem Jugendbuch finden lassen, aber das lässt sich ja gar nicht vermeiden. Ein klein wenig Romantik muss zum Beispiel immer sein.

Aditi Khorana schreibt sehr angenehm und vor allem sehr bildlich. Ich hatte, gerade von der Landschaft, immer ein ganz klares Bild vor Augen. Bei Charakteren habe ich es mir (leider) zur Angewohnheit gemacht, diesen ein ganz eigenes Aussehen zu verleihen und gar nicht mehr sonderlich auf die Beschreibungen der Autorin / des Autoren zu achten. Bei Landschaften hingegen finde ich das sehr wichtig und zum Beispiel den Berg mit dem Tempel, welcher in „Amrita“ vorkommt, hatte ich ganz klar vor Augen.
Durch ihre sehr angenehme Schreibweise fliegen die Seiten nur so dahin und das Buch in einem Rutsch durchzulesen, ist gar kein Problem. Zeit sollte man sich auf jeden Fall nehmen.

Ein absolutes Highlight hat man mit diesem Buch schon, wenn man es überhaupt in den Händen hält. Das Cover ist einfach nur der Wahnsinn. Es schimmert wunderschön und macht ziemlich was her.

Fazit


Ein wunderschönes Buch, welches sich absolut zu lesen lohnt. Endlich mal wieder etwas anderes als der ganze Einheitsbrei, welcher aktuell auf dem Buchmarkt unterwegs ist, und, was noch viel wichtiger ist: Endlich mal wieder ein Einteiler!
Absolute Leseempfehlung.

Empfehlung

Wer gerne Bücher mit vielen unerwarteten Wendungen und mit einer authentischen Protagonistin liest, der sollte „Amrita“ auf jeden Fall zur Hand nehmen.
 

Bewertung

4 Kommentare

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