„Die Wellington-Saga – Versuchung“ von Nacho Figueras & Jessica Whitman [Rezension]


Preis:  12,99€ (Paperback) / 9,99 € (eBook)
Seitenanzahl:  416
Reihe: Band 1 von 3
Erscheinungsdatum: 03. April 2017
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-7341-0372-8

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Klappentext


Glamouröse Partys, edle Pferde und heiße Nächte unterm Sternenhimmel – hier liegt der Schlüssel zum Glück …

Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert …

(© https://www.randomhouse.de)


   

Eigene Meinung

Da ich Pferde sehr gerne mag und auch sehr gerne Romace-Bücher lese, war es für mich ein leichtes mich für „Die Wellington-Saga“ zu entscheiden.

Ich habe ziemlich schnell in die Geschichte rein gefunden, welche zuerst einmal auf zwei Teilen besteht: dem Leben von Georgia, einer jungen Tierärztin und dem von Alejandro, einem erfolgreichen Polo-Spieler.
Anfangs ist nicht so recht klar was die beiden letztendlich miteinander verbinden wird, doch es kommt recht schnell Licht ins Dunkel.

Georgia war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ihre Ansichten gegenüber dem ganzen Prunk haben mir sehr gut gefallen und auch in vielen anderen Dingen konnte ich mich recht gut in sie hineinversetzen. Leider ist sie andererseits auch ziemlich duckhaft und lässt meiner Meinung nach viel zu viel mit sich machen. Ein klein wenig mehr Selbstvertrauen hätte ihr nicht geschadet.
Absolut genial ist auch ihr schwuler Freund Billy. Er ist absolut klischeehaft, aber dabei trotzdem ein Unikat und so genial. Er hat mich des Öfteren zum Lachen gebracht und hat das ganze manchmal etwas aufgelockert.

Bei Alejandro war ich mir Anfangs nicht so sicher, was ich von ihm halten soll. Einerseits hat mich seine Art fasziniert, andererseits hatte er aber auch etwas Unberechenbares an sich. So richtig kann ich es gar nicht in Worte fassen. Natürlich ist er der typsiche Bad Boy, aber da ist noch etwas anderes. Durch seine Tochter gewinnt er für mich an Tiefe. Er hat viel Verantwortung zu tragen und hat es auch mit seinem Polo-Team nicht gerade leicht.

Mit manchen Nebencharakteren konnte ich nicht so viel anfangen und ich bin sehr gespannt, ob es mit denen noch etwas auf sich haben wird, was ihnen eine Daseinsberechtigung gibt.

Der Schreibstil in diesem Buch ist sehr angenehm und locker leicht. Es macht Spaß sich durch die Seiten ziehen zu lassen. Auch die Pferde kommen hier nicht zu kurz, was mir gut gefallen hat, denn wenn ich mir ein Buch über Polospieler kaufe, dann gehören für mich auch die Pferde dazu.

Erotikszenen gibt es in diesem Buch selbstverständlich auch, allerdings stehen sie nicht im Vordergrund. Es gibt also tatsächlich noch Erotikbücher mit einer Handlung. Manchmal hatte ich da meine echten Zweifel….

Das Cover ist schlicht gehalten und in dem „Wappen“ wird schon angedeutet, dass es in irgendeiner Weise mit Pferden zu tun hat. Gepaart mit dem Untertitel finde ich, kann man sich auch ohne den Klappentext schon ein ganz gutes Bild vom Buch machen.

Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil, welcher wahrscheinlich schon ziemlich bald bei mir einziehen wird.

Fazit


Ein tolles Buch, bei dem es einen Bad Boy gibt, bei dem das gevögel aber nicht im Vordergrund steht. Wer Pferde und vielleicht sogar Polo mag, dem wird das Buch doppelt Spaß machen. Endlich mal ein Buch mit Erotikelementen, bei dem es auch eine Handlung gibt.

Empfehlung

Wer ein gutes (Erotik-) Buch mit tatsächlicher Handlung sucht, der ist hier genau richtig. Allerdings sollte man, wie bereits erwähnt, auch Pferde mögen, da die nunmal auch mit im Vordergrund stehen.
 

Bewertung

„Falsche Haut“ von Leon Sachs – Tag 2 [Blogtour]

(Achtung, dieser Post kann Werbung enthalten)
Hallo zusammen,
und herzlich Willkommen zu Tag 2 bei unserer
Blogtour zu „Falsche Haut“ von Leon Sachs. Über das Buch konntet ihr gestern
schon einiges bei Manja erfahren. Den kompletten Tourplan finde ihr *hier*.
Bei mir werdet ihr heute ein bisschen was über einen der
Protagonisten erfahren: Professor Alexander Kaufmann. Da er sehr begeistert ist
über unsere Tour, möchte er mir heute Rede und Antwort stehen:
„Nun Herr Professor Kaufmann, vielen Dank, dass Sie sich die
Zeit für uns nehmen. Ich bin mindestens genauso gespannt wie unsere Leser, was
wir heute so von Ihnen erfahren werden. Vielleicht möchten Sie sich erst einmal
den Lesern vorstellen?“

„Sehr gerne, allerdings
wäre es mir ganz Recht, wenn wir die Förmlichkeiten sein  lassen könnten. Ich bin Alex!
Also, ich bin 36 Jahre
alt, wohne derzeit in Fribourg, in der Schweiz. Dort bin ich Professor  für Geschichte an der Universität.“
„Danke Alex. Professor für Geschichte ist ein interessantes
Gebiet, zumal wenn man deine eigene Familiengeschichte betrachtet. Magst du uns
darüber etwas erzählen?“
„Klar, ich hab doch
versprochen, dass ich euch Rede und Antwort stehe. Viel weiß ich von meiner
Geschichte aber selber nicht.
Aufgewachsen bin ich in
Frankreich, genauer gesagt in einem Waisenhaus in Haguenau, nahe der
deutsch-französischen Grenze. Meine Eltern kamen bei einem Autounfall ums Leben
als ich noch nicht einmal ein Jahr alt war. Als jüdisches Kind hatte man es
auch damals noch nicht leicht eine Familie zu finden und so wurde ich erst mit
dreizehn adoptiert. In der Zwischenzeit bekam ich quasi eine Schwester, denn
zwei Jahre nach mir kam Natalie ins Waisenhaus, noch als Säugling.
Interessanter als meine Geschichte ist jedoch die von Natalie, aber ich denke
über die werde ich nichts erzählen. Da müssen die Leser sich schon an das Buch
wenden. Ihre Geschichte hält so einige Überraschungen bereit, die ich selbst
heute noch kaum glauben kann.“
„Nun kommen wir also langsam zur Sache. Du sagst, dass
Natalies Geschichte einige Überraschungen bereit hält. Was meinst du damit
genau?“
*lacht*
„Jetzt bringst du mich aber in Schwierigkeiten! Viel verraten will ich gar
nicht, nur so viel, dass sie nicht diejenige ist, die alle, einschließlich sie,
glauben wer sie ist.“
„Ok, das klingt jetzt verwirrend!“
 
„Ach, eigentlich ist
alles ganz logisch, aber wir wollen den Lesern ja nicht die Überraschung
nehmen. Aber ich möchte euch warnen, denn wer zu tief in der Vergangenheit
wühlt, der kann ganz schnell mächtige Leute gegen sich aufbringen, die nicht
davor scheuen über Leichen zu gehen!“
 
„Das hört sich ziemlich gefährlich an.“
 
„Oh glaub mir, das sind diese Leute auch. Wenn ich nur daran
denke wie kaltblütig sie sind, bekomme ich eine Gänsehaut. Als Professor für
Geschichte kennt man so einige grausame Taten diverser Organisationen, aber
plötzlich mitten im Geschehen zu sein, das ist etwas ganz anderes. Plötzlich
weißt du nicht mehr wem du vertrauen kannst, denn die Wächter sind überall und
sie wissen nahezu alles. Plötzlich kannst du niemandem mehr vertrauen, nicht
deinem besten Freund, nicht deinen Verwandten, niemandem!“

 


„Jetzt sieh was du angerichtet hast, ich hab eine Gänsehaut! Allein die Vorstellung
ist erschreckend.“

„Du weißt nicht, wer gerade zuhört. Vielleicht ist dieser
Raum hier verwanzt?“


„Alex!“

*lacht*

 

„Schon gut. Aber glaub mir, nach dem was ich erlebt habe kann ich dir sagen,
dass alles möglich ist. Man darf niemandem trauen und sollte immer auf der Hut
sein.“

 

„Ganz ehrlich, du solltest den Professor an den Nagel hängen
und zukünftig Schauergeschichten erzählen. Talent dafür hast du!“
„Ach, dieses Buch ist Schauergeschichte genug. Ich hoffe ich
konnte die Leser ein wenig neugierig auf Natalies Geschichte und die Wächter
machen. Wenn ich das alles nicht selber erlebt hätte, ich wäre selber neugierig
zu erfahren was da los war. Aber ganz unter uns, nochmal muss ich das alles
nicht erleben, das übersteht mein armes Herz nicht. Wenn Freunde zu Feinden und
Vergangenheit zur Zukunft wird, dann kann man nur hoffen mit halbwegs heiler
Haut aus der Sache raus zu kommen.“
„Wow, das nenne ich mal einen Schlusssatz. Vielen Dank, dass
du dir die Zeit genommen hast und ich hoffe, dass wir viele Leute da draußen n
eugierig machen konnten auf deine Geschichte.“
„Ich habe zu danken, dass ihr diese tolle Tour organisiert
und euren Lesern unsere Geschichte nahe bringen wollt. Denn in jedem Buch steckt
auch ein Fünkchen Wahrheit und in „Falsche Haut“ steckt erschreckend viel
davon.“
Ich hoffe, dass euch mein kleines Interview mit Alex Kaufmann gefallen hat. Ein
sehr netter und bodenständiger Kerl, muss ich echt sagen.
Seine Geschichte und die Geschichte der Juden Frankreichs
während des 2. Weltkrieges haben mich sehr berührt und gefesselt. Das Buch ist
interessant und erschreckend zugleich. Mehr dazu aber in meiner Rezi, welche
diese Woche noch kommen wird, ansonsten sprengen wir hier den Rahmen.
Ein paar Eckdaten zum Buch möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten:
Autor: Leon Sachs
Seiten: 336
Preis: 14,95€ (Paperback)
Verlag: Emons-Verlag
ISBN: 978-3-95451-773-2
Klappentext:Frag einen Franzosen nie, was im Zweiten Weltkrieg wirklich passiert ist. Er wird es nicht mögen – und dich auch nicht. Alex Kauffmann kennt dieses Sprichwort. Doch als seine beste Freundin Natalie bedroht wird, schlägt der junge Geschichtsprofessor jede Warnung in den Wind und gerät ins Zentrum einer tödlichen Hetzjagd. Zu spät realisiert Alex, was sein Gegner alles zu tun bereit ist, um die letzten Beweise für eine der größten Vertuschungsaktionen in Frankreichs Geschichte endgültig zu vernichten.

(c) www.emons-verlag.de

Morgen geht es dann mit einem weiteren Interview bei Franzi weiter, denn nach dem Protagonisten darf sich nun auch der Autor Leon Sachs zu Wort melden 😉 Ihr dürft sehr gespannt sein, ich bin es auf jeden Fall!
Natürlich gibt es auch bei dieser Blogtour wieder etwas zu
gewinnen:
Hauptpreis:
Je eine signierte Ausgabe von „Falsche Haut“ und „Eleven“ (sobald erschienen)
2.+3. Preis:
Je eine signierte Ausgabe von „Falsche Haut“
Um einen dieser tollen Gewinnen abzustauben, beantwortet mir
einfach folgende Frage:
Welche Epoche unserer (Welt-)Geschichte interessiert dich am
meisten 
und warum?
 
Bewerbungen sind bis einschließlich 23.7.2017 möglich. Danach wird der Gewinner auf http://netzwerk-agentur-bookmark.com bekannt gegeben.
 
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

 

 

„Animas Academy – Die verschollene Prophezeiung“ von C. R. Grey [Rezension]


Preis:  14,95 € (Hardcover) / 12,99 € (eBook)
Seitenanzahl:  352
Reihe: Band 1 von ?
Erscheinungsdatum: 10. März 2017
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-76167-3

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Klappentext


Die jahrhundertealte Verbindung zwischen Mensch und Tier wird bedroht – und nur Ben kann sie retten
Der zwölfjährige Ben Walker bekommt überraschend einen Platz an der berühmten Animas Academy. Doch im Gegensatz zu seinen Mitschülern, die alle ihr ganz spezielles Tier, ihr Anima, mitbringen, reist Ben alleine an. Verzweifelt sucht er immer noch nach dem Tier, mit dem er eine magische Verbindung eingehen soll, mit dem er fühlen, das er aber auch lenken kann. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und plötzlich steckt Ben mitten in einer Verschwörung, die ausgerechnet die jahrhundertealten Bande zwischen Mensch und Tier bedroht. Das Gleichgewicht des ganzen Reichs ist in Gefahr, wenn das Böse siegt. Und nur wenn Ben sein Anima findet, hat eine verschollene Prophezeiung eine letzte Chance …

(© https://www.dtv.de)

Inhalt

Als Ben an der Animas Academy aufgenommen wird, kann er es kaum glauben. Doch es ist schon vorprogrammiert, dass er ein Außenseiter ist, denn Ben hat seine Anima noch nicht gefunden und somit auch keinen Seelenfreund.
Trotz aller Befürchtungen dauert es nicht lange, bis Ben Freunde findet. Doch dann überschlagen sich auf einmal die Ereignisse und nun liegt es an Ben alles zu retten. Doch dazu muss er seine Anima finden!   

   

Eigene Meinung

Schon als ich den Klappentext von „Animas Academy“ gelesen habe, war ich hin und weg. Die Idee mit den Seelenfreunden hat mir auf Anhieb gefallen und das war auch der ausschlaggebende Punkt, warum ich dieses Buch gelesen habe.

Schon als das Buch ankam, fand ich es toll. Entsprechend der Zielgruppe ist es ansprechend gestaltet und die Schrift ist angenehm groß. Durch die bedruckte Klappe (kein Schutzumschlag) wirkt das Buch direkt robuster. Ganz besonders toll finde ich den Fuchs auf dem Cover.
Über jedem Kapitel gibt es ein kleines, liebevoll gestaltetes Bild, welches einen kleinen Vorgeschmack auf die Ereignisse gibt.

Anfangs hatte ich leichte Probleme mit dem Buch, denn es passierte einfach kaum etwas. Die Handlung plätscherte nur so vor sich hin, sodass ich kurz davor war das Buch abzubrechen.
Erst ab etwa der Hälfte wurde es richtig interessant und hat auch gut an Fahrt aufgenommen.
Die Story ist sehr interessant (geworden) und hat mich so manches Mal überrascht.

Der Protagonist Ben war mir von Anfang an sympathisch. Es wird relativ schnell erklärt warum er nicht weiß welche Anima seine sein könnte, allerdings ist fraglich, warum er noch keine hat. Auch ihm ist dies ein Rätsel. Natürlich ist es für ihn nicht leicht als einziger ohne sichtbaren Seelenfreund, sein Geheimnis zu bewahren. Nur seinen Freunden, welche er auch Recht schnell findet, kann er sich anvertrauen.

Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise die Lehrer, sind sehr gut beschrieben und man hat ein gutes Bild vor Augen. Besonders gefallen hat mir Tremmel, zwar nicht als Lehrer, aber als Mensch.

Da ich persönlich Tieren auch sehr nahe stehe, waren die Seelenfreunde für mich ein absolutes Highlight. Ich finde es schön, wie die Beziehung der Kinder zu den Tieren beschrieben wird.
Heute ist es ja leider so, dass immer mehr Kinder sich kaum für Tiere interessieren und lieber am PC sitzen, statt in der Natur herum zu stromern. Daher finde ich es umso wichtiger und toller, dass in diesem Buch gezeigt wird, dass Tiere Freunde sind.

Die Schreibweise ist sehr angenehm und leicht zu lesen, sodass es auf jeden Fall ein leicht verständliches Buch für die angepeilte Zielgruppe ist. Aber auch als Erwachsener kann man sich hier einfach mal zurücklehnen und diese leichte Kost auf sich wirken lassen.

Wie Anfangs schon erwähnt finde ich Cover und Aufmachung richtig toll und ich hoffe, dass das auch in den Folgebänden so beibehalten wird.

Fazit


Ein interessantes Buch mit leichten Anlaufschwierigkeiten, aber durchhalten lohnt sich. Tolle Charaktere und mein absolutes Highlight sind die Seelenfreunde.
Vor allem in stressigen Zeiten ein tolles Buch um einfach mal abzuschalten.

Empfehlung

Kinder / Jugendliche und Erwachsene können dieses Buch gleichermaßen lesen. Vor allem wer spannende Geschichten und Tiere mag, der kommt hier auf seine Kosten.
 

Bewertung

„Falsche Haut“ von Leon Sachs [Blogtour-Ankündigung]

(Achtung, dieser Post kann Werbung enthalten)

 

Hallo zusammen,

morgen startet unsere Blogtour zu dem Thriller „Falsche Haut“ von Leon Sachs. Das Buch hat mich persönlich sehr begeistert (Rezi folgt noch) und daher freue ich mich umso mehr auf die Tour.

Der Tourplan sieht wie folgt aus:
17.7. Falsche Haut
18.7. Alex Kaufmann
Hier bei mir
19.7. Interview mit Leon Sachs
20.7. Frankreich
21.7. Informationen zum 2. Weltkrieg
Die Themen versprechen wieder sehr interessant zu werden, also schaut vorbei :)Nun noch ein paar Infos zum Buch:

Autor: Leon Sachs
Seiten: 336
Preis: 14,95€ (Paperback)
Verlag: Emons-Verlag
ISBN: 978-3-95451-773-2
Klappentext:Frag einen Franzosen nie, was im Zweiten Weltkrieg wirklich passiert ist. Er wird es nicht mögen – und dich auch nicht. Alex Kauffmann kennt dieses Sprichwort. Doch als seine beste Freundin Natalie bedroht wird, schlägt der junge Geschichtsprofessor jede Warnung in den Wind und gerät ins Zentrum einer tödlichen Hetzjagd. Zu spät realisiert Alex, was sein Gegner alles zu tun bereit ist, um die letzten Beweise für eine der größten Vertuschungsaktionen in Frankreichs Geschichte endgültig zu vernichten.

(c) www.emons-verlag.de

 

„Nächstes Jahr am selben Tag“ von Colleen Hoover [Rezension]


Preis:  14,95 € (Paperback) / 11,99 € (eBook)
Seitenanzahl:  376
Reihe: Einzelband
Erscheinungsdatum: 10. Februar 2017
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-74025-8

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Klappentext


Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.
Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit – und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen …

(© https://www.dtv.de)

Inhalt

Fallon will ihr Leben neu beginnen – ihm einen neuen Sinn geben. Dafür will sie nach New York ans Theater. Doch einen Abend vor ihrem Umzug lernt sie Ben kennen, welcher ihre Selbstwahrnehmung gefährlich ins wanken bringt. Im Gegensatz zu ihr findet er sie schön, trotz ihrer Brandnarben.
Die beiden verbringen schöne Stunden miteinander. Vor Fallons Abflug einigen sie sich darauf sich für fünf Jahres jedes Jahr am 30.11 zu treffen. Dazwischen gibt es kein Kontakt zwischen ihnen, jeder lebt sein Leben.
Doch dann kommt genau dieses Leben dazwischen… Gibt es für die beiden noch Hoffnung oder war alles nur ein schöner Traum?  

   

Eigene Meinung

Colleen Hoover ist für mich eine absolute Ausnahme-Autorin. Ich muss ihre Bücher jedes Mal inhalieren und wenn das geschehen ist, dann fiebere ich schon dem nächsten Buch von ihr entgegen.
So war es auch bei „Nächstes Jahr am selben Tag“ – ich habe es inhaliert.

Mit ihrem neuen Roman hat Colleen Hoover es diesmal wirklich geschafft, mich komplett aus der Fassung zu bringen. Ich würde von mir behaupten, dass ich ein eher ruhiger Leser bin und mich nichts so schnell aus der Ruhe bringt. Aber dieses Buch!! Ich weiß gar nicht wie oft ich es am liebsten gegen die Wand geschmissen hätte. Die Wendungen in der Geschichte haben mir wirklich einiges abverlangt und ich war genau einmal an dem Punkt das Buch abbrechen zu wollen, da ich einfach nicht glauben konnte was Frau Hoover da getan hat. Ich konnte erst einmal nur dasitzen, das Buch anstarren und mich fragen, ob das wirklich ihr Ernst ist. Natürlich habe ich trotzdem weiter gelesen und es hat sich dann alles doch noch in gute Bahnen bewegt.

Geschrieben ist die Geschichte sowohl aus der Sicht von Fallon, als auch aus Bens Sicht. Ich mochte die Abwechslung sehr gerne. Natürlich „springt“ die Handlung über fünf Jahre hinweg immer wieder zum gleichen Tag und die Zeit dazwischen „fehlt“. Mich persönlich hat das aber nicht wirklich gestört, da man alles wissenswerte erfährt und der Rest zum einen nur den Rahmen gesprengt hätte und zum anderen vermutlich auch ziemlich langweilig gewesen wäre.

Im Laufe der Geschichte erfährt man einiges über die Vergangenheit der beiden, vor allem über die von Ben war ich sehr erschrocken und traurig. Ebenso über einen weiteren Schicksalsschlag, der ihn im Laufe der Geschichte ereilt.
Wenn man diese Vergangenheit erst einmal kennt, dann kommt Ben gar nicht mehr so sehr als der lockere Typ vom Anfang vor, sondern man sieht, was sich hinter der Fassade abspielt. Diesen Aspekt finde ich, hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet, sodass man sich ihm noch etwas näher fühlt.
Aber ich mochte Ben eigentlich schon von Anfang an und seine Art ist einfach toll. Ich schätze in so einen wie ihn könnte ich mich auch verlieben.
Nichtsdestotrotz hat er, wie schon erwähnt, auch eine sehr ernste Ader, die vor allem in der zweiten Hälfte des Buches klar zur Geltung kommt.
Ich mochte die vielen Facetten an ihm sehr gerne und würde auch nichts ändern wollen.

Fallon war ein aufgehender Stern am Schauspiel-Himmel, bis ein Feuer sie selbst und ihre Karriere zerstört hat. Ich habe sie als sehr starken Charakter empfunden, denn sie hat beschlossen ihrem Leben nach dem Feuer wieder einen Sinn zu geben und nach New York ans Theater zu gehen. Auch, dass sie ihrem Vater die Stirn bietet, hat mir gut gefallen.
Die Umstände des ersten Treffens mit Ben haben mich gleichermaßen amüsiert wie wütend gemacht.
Einerseits ist Fallon sehr taff, andererseits aber auch extrem unsicher, vor allem was ihr Aussehen angeht. Ich finde allerdings, dass dies sehr gut nachvollziehbar ist. Ich mochte ihre Art sehr gerne und habe ihre Parts beinahe lieber gelesen als die von Ben.
Ihre Entwicklung im Laufe des Buches finde ich richtig toll und ich bewundere sie wirklich über ihren Ehrgeiz eine Weisheit ihrer Mutter (deswegen die fünf Jahre) zu befolgen. Ich denke nicht, dass ich das gekonnt hätte.

Oft liest man in Rezensionen den Satz „Dieses Buch hat mich zerstört“. Bis jetzt konnte ich damit nicht viel anfangen und habe es immer für übertrieben gehalten. Aber die Gefühle, die Colleen Hoover hier in mir ausgelöst hat, die waren so widersprüchlich, dass man wirklich von „zerstört“ sprechen kann.

Ihre Schreibweise ist wie immer sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man mag gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Das Cover ist toll gestaltet und passt einfach zu den Hoover-Büchern. Es kommt zwar immer wieder die Diskussion auf, dass die englischen Cover „schöner“ sein sollen, aber man muss einfach beachten, dass der deutsche Markt ein anderer ist und dafür ist das Cover, meines Erachtens nach, sehr passend.
Ich mag es auf jeden Fall!

Fazit


„Nächstes Jahr am selben Tag“ ist für mich das beste Buch, welches ich bis jetzt von Colleen Hoover gelesen habe (und die deutschen habe ich alle gelesen!).
Die Verkettung unterschiedlichster Gefühle ist einmalig und atemberaubend zugleich! Ich möchte behaupten, dass mich noch nie ein Buch so sehr ausgewühlt hat, im positiven Sinne.

Empfehlung

Wer tolle Liebesgeschichten mit Tiefgang mag, der sollte unbedingt zu den Hoover-Büchern, speziell zu „Nächstes Jahr am selben Tag“ greifen!
 

Bewertung

„Calypso: Zwischen den Welten“ [Blogtour Tag 2]

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Hallo liebe Lesefreunde!

Willkommen zu Tag 2 der Blogtour zu „Calyso: Zwischen den Welten“ von Fabiola Nonn.

Gestern konntet ihr bei Manja schon einen ersten Eindruck von dem Buch und der Geschichte um Noemi bekommen. Heute möchte ich euch etwas mehr über Calypso erzählen. Und wenn die Blogtour morgen zu Rachel weiterzieht, könnt ihr bei ihr mehr über die Ökosysteme erfahren, die die Welt rund um Calypso bedingen.


An dieser Stelle könnt ihr euch auch den gesamten Tourplan ansehen.

Kurz nochmal die Eckdaten zum Buch:

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1351 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 221
Verlag: digi:tales
Sprache: Deutsch

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Klappentext: Nachdem das Ökosystem auf weiten Teilen der Erdoberfläche kollabierte, suchten die Menschen unter Wasser Zuflucht. Noemi lebt mit ihrer Familie in einer der größten submarinen Städte: Calypso – benannt nach der Meeresgöttin und Herrscherin über das sagenumwobene Volk der Ondine. Seit sie denken kann, fühlt Noemi sich von der geheimnisvollen Tiefsee angezogen und versucht die Mythen des Meeres zu ergründen. Als sich dabei jedoch immer wieder tragische Unfälle ereignen, die schließlich sogar die Existenz der Stadt bedrohen, zieht Noemi die einzig mögliche Konsequenz und ergreift die Flucht. Auf sich allein gestellt begibt sie sich auf eine gefährliche Reise, die sie nicht nur ihrer wahren Herkunft, sondern auch ihrer großen Liebe näherbringt.

Heute möchte ich euch mitnehmen in die submarine Stadt Calypso:

Calypso liegt in zweihundert Meter Tiefe irgendwo vor den Azoren, auf dem Meeresgrund und ist die Heimat der Protagnonistin Noemi Bloud.

Eine transparente Kuppel, die einer Eierschale gleicht, schützt die Stadt vor dem Wasser. Dennoch kommt es hin und wieder zu Zwischenfällen, bei denen Wasser durch die Membran eindringt und dem Leser wie auch den Bewohnern der submarinen Stadt deutlich vor Augen führt, wie unsicher dieses Leben unterhalb des Meeresspiegels sein kann.

Das Leben in Calypso verläuft auf Ebenen, die sich innerhalb der Kuppel auf sieben Etagen verteilen. Es gibt welche, die die Technik Calypsos beherbergen, und sicherstellen, dass alles in der Stadt funktioniert wie es soll; manche dienen rein der Instandhaltung der Kuppel; und wieder andere, wie beispielsweise die botanischen Plattformen, sorgen für ein Klima, das den Menschen das Überleben innerhalb des Kuppelbaus überhaupt erst ermöglicht.

Im wesentlichen unterscheidet sich das Leben in Calypso nicht von dem uns bekannten. Die Menschen leben und arbeiten dort wie sie es auch an der Oberfläche tun würden und wie wir es kennen. Selbst der Aufbau der Stadt erinnert an unsere. Es gibt neben Wohngebieten auch Gewerbe- und Industrie. Sogar über eine eigene Hafenanlage verfügt die Stadt, auch wenn dort natürlich nur U-Boote vor Anker gehen.

Für eine Landratte, wie ich es bin, ist es schon eine Herausforderung, sich ein Leben in einer solchen Umgebung vorzustellen. Egal wie viele Schnittstellen Calypso mit unserer Welt auch verbinden mag – der Platz in Calypso ist um ein vielfaches endlicher als wir es kennen. Ausflüge ins Grüne oder Blaue, wie wir sie gewohnt sind, finden in Calypso in deutlich kleineren Dimensionen statt und enden in aller Regel entweder auf einer entsprechenden Plattform oder im Hafenbezirk, wo es immerhin Ausbuchtungen in der Membran der Stadt gibt, in die große Bullaugen eingelassen sind, die einen Blick auf die Umwelt der Stadt zeigen. Diese ist zumeist leider dunkel oder zumindest trüb, denn in 200m Tiefe gibt es nur wenig Licht, das einem seine Umgebung zeigen könnte.

Dennoch übt die Unterwasserstadt einen ganz eigenen Charme aus. Zumindest auf eine Stippvisite solltet ihr vorbei kommen. Und vielleicht habt ihr ja Glück und könnt bei dem Gewinnspiel zur Blogtour euer „Ticket“ nach Calypso lösen:

 

Gewinne:
Platz 1: Band 1-4 als E-Book
Platz 2: Band 1-3 als E-Book
Platz 3: Band 1-2 als E-Book
Platz 4: Band 1 als E-Book
Alles was ihr tun müsst um an der Verlosung teilzunehmen ist die folgende Tagesfrage hier unter dem Beitrag in einem Kommentar zu beantworten. Dafür habt ihr bis einschließlich 16.07.2017 Zeit.
Die Gewinner werden dann auf der Seite der Netzwerk Agentur Bookmark bekannt gegeben.

Tagesfrage:Warum würdest du in einer submarinen Stadt wie Calypso leben wollen?

 

Wir warten gespannt auf eure Antworten!Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

 

Gemeinsam lesen

Wer mehr zu der Aktion wissen möchte, der klickt bitte hier.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Aktuell lese ich recht viel gleichzeitig, je nach Laune. Besonders gefällt mir aber „Falsche Haut“ von Leon Sachs. Hier bin ich aktuell auf der Seite 124.


Klappentext:


Frag einen Franzosen nie, was im Zweiten Weltkrieg wirklich passiert ist. Er wird es nicht mögen – und dich auch nicht. Alex Kauffmann kennt dieses Sprichwort. Doch als seine beste Freundin Natalie bedroht wird, schlägt der junge Geschichtsprofessor jede Warnung in den Wind und gerät ins Zentrum einer tödlichen Hetzjagd. Zu spät realisiert Alex, was sein Gegner alles zu tun bereit ist, um die letzten Beweise für eine der größten Vertuschungsaktionen in Frankreichs Geschichte endgültig zu vernichten.

 

(c) http://www.emons-verlag.de/

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

„Monsieur? Sie müssen Ihren Wagen wegfahren.“
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Anfangs war ich hin und her gerissen, was dieses Buch anging. Einerseits klang der Klappentext richtig gut, andererseits hatte ich aber auch die Befürchtung, dass es durch die Thematik etwas langatmig werden könnte.

Trotz aller für und wider habe ich mich schließlich für das Buch entschieden und ich habe es noch keine Minute bereut. Bereits ab der ersten Seite hat der Autor mich mit seiner Art zu schreiben gefesselt. Der Spannungsbogen steigt auch recht schnell an und mittlerweile finde ich mich in einem Netz aus Rätseln und Intrigen wieder. Ich habe keinen blassen Schimmer wohin die Reise noch gehen wird und ich bin mir ziemlich sicher, dass noch das ein oder andere unvorhersehbare geschieht.
Für mich hat dieses Buch absolutes Suchtpotenzial und ich bedauere, dass ich grad nicht so lesen kann wie ich gerne möchte.

4. Gibt es ein Zitat aus einem Buch, das du dieses Jahr (oder generell) gelesen hast, und dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?

Ich schreibe mir eigentlich nie Zitate auf. Oft denke ich zwar, dass diese Stelle bzw der Satz jetzt besonders schon war, aber ans rausschreiben habe ich bis jetzt noch nie gedacht. Vielleicht sollte ich bei Gelegenheit mal damit anfangen.  
  
Schreibt ihr Zitate aus Büchern auf?

Buchfresserchens Montagsfrage


Rezensionen gemäß Rezi-Kodex

Heute gibt es wieder eine Montagsfrage 🙂
Mehr Infos bekommt ihr bei  Buchfresserchen 

5 Bücher sind natürlich nicht gerade viel, aber ich würde mich auf die Bücher meiner aktuellen Leseliste beschränken:

1. „Falsche Haut“ von Leon Sachs
2. „Ava – Der Tag der Libelle“  von Christa Kuczinski
3. „Karma Girl – Bigtime 1“ von Jennifer Estep
4. „Dämonentochter – Verlockende Angst“ von Jennifer L. Armentrout
5. „Die Wellington-Saga – Versuchung“ von Nacho Figueras

Diese fünf Bücher möchte ich im Juli tatsächlich noch lesen, teilweise sind sie auch schon angefangen. Wirklich in den Urlaub geht es erst im August 😉 

Welche Bücher würdet ihr mitnehmen und geht es für euch dieses Jahr noch in den Urlaub?

Allen Urlaubern wünsche ich ganz viel Erholung und Spaß, egal ob daheim oder am Meer / in den Bergen etc. 

Die Weltreisechallenge – Juliaufgaben

Hallo zusammen,

im nächsten Monat reisen wir zusammen ins Land der Elche – nach Schweden.

Lies ein Buch:

…mit einem blau-gelben Cover
…mit einem Königshaus
…mit einer Band (alternativ Musiker)
…das in einem Ferienhaus / im Urlaub spielt
…mit einem starken Mädchen/Frau (egal ob charakterlich oder körperlich)
 

Denkt bitte auch an unsere Facebookgruppe bei der ihr euch austauschen könnt. =)

„Libellen im Kopf“ von Gavin Extence [Rezension]


Preis:  17,99€ (Hardcover) / 15,99 € (eBook)
Seitenanzahl:  352
Reihe: Einzelband
Erscheinungsdatum: 14. November 2016
Verlag: L!mes
ISBN: 978-3-8090-2634-1

Zur Leseprobe
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Klappentext


Das Leben hat seine Höhen und Tiefen. Die Kunst ist es, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Alles begann, wie es manchmal eben so ist, mit einem toten Mann. Er war ein Nachbar – niemand, den Abby gut kannte, dennoch: Einen Verstorbenen zu finden, wenn man sich nur gerade eine Dose Tomaten fürs Abendessen ausleihen möchte, ist doch ein bisschen schockierend. Oder sollte es jedenfalls sein. Zu ihrem eigenen Erstaunen ist Abby von dem Ereignis zunächst seltsam ungerührt, aber nach diesem Mittwochabend gerät das fragile Gleichgewicht ihres Lebens immer mehr ins Wanken, und Abby scheint nichts dagegen unternehmen zu können …

(© https://www.randomhouse.de)


   

Eigene Meinung

Gavin Extences erster Roman „Das unerhörte Leben des Alex Woods“ hat in mir damals eine Achterbahn der Gefühle ausgelöst. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Somit ist es nur logisch, dass ich auch seinen zweiten Roman „Libellen im Kopf“ unbedingt haben musste. Wie ich es erwartet habe, wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht.

In „Libellen im Kopf“ beschreibt der Autor dieses Mal das Leben mit einer bipolaren Störung. Hierzu sollte man wissen, dass der Autor ebenfalls unter einer solchen leidet und das Ganze dadurch nur noch intensiver wird.

Wir lernen Abby als „ganz normale“ junge Frau kennen. Doch dann findet sie ihren Nachbarn tot in seiner Wohnung, was ein Auslöser für ihre psychische Erkrankung zu sein scheint. Im Laufe der Geschichte erfährt man aber noch so einiges mehr über ihr Krankheitsbild.
Gavin Extence versteht es dem Leser auf einfühlsame und durchaus auch humorvolle Weise zu vermitteln, wie es Menschen mit einer bipolaren Störung geht und was genau es damit überhaupt auf sich hat.

Abby ist für mich eine sehr starke und tolle Protagonistin. Dadurch, dass der Autor sie sehr detailreich „gezeichnet“ hat und durch die Ich-Form fühlt man dieses Buch regelrecht.
Ich habe sie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet und bin mit ihr durch viele Höhen und Tiefen gegangen.

Zum Inhalt möchte ich nichts weiter verraten, denn der kleinste Spoiler könnte hier die Lesefreude trüben. Man muss die Geschichte einfach selber erleben und sich darauf einlassen.

Die Schreibweise von Gavin Extence ist gewöhnt mitreißend und atemberaubend. Er versteht es seine Leser zu fesseln und ihnen bestimmte Themen näher zu bringen.

Das Cover ist ähnlich wie das von „Das unerhörte Leben des Alex Woods“ und braucht gar nicht mehr an Aufmachung. Das Durcheinander der aufgepeitschten See trifft es schon ziemlich gut.

Fazit


Wieder einmal ein gelungener Roman von Gavin Extence, welcher diesmal auch biografische Inhalte enthält. Mich hat es sehr mitgerissen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es ist wundervoll und aufwühlend zugleich.

Empfehlung

Wer nach einem Roman, mit einem ernsterem Thema sucht, der liegt bei „Libellen im Kopf“ richtig.
 

Bewertung

1 2 3 4 5