„New York zu verschenken“ von Anne Pfeffer [Rezension]

 

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Preis:  14,99 € (Paperback) / 11,99 € (eBook)
Seitenanzahl Print:  363
Reihe: Einzelband
Erscheinungsdatum: 28. August 2017

 

 

 

Klappentext

 

Ein Chat-Roman über die wahre Liebe
Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

(© https://www.randomhouse.de)

Eigene Meinung

 

Auf der Suche nach einem kurzweiligen Buch für zwischendurch, bin ich auf “New York zu verschenken” von Anna Pfeffer gestoßen. Durch eine Freundin war mir das Autoren-Duo zwar bekannt, gelesen hatte ich von Ihnen aber noch nichts, daher kann ich keinen Vergleich zu ihren anderen Büchern ziehen.
Die Idee an sich fand ich sehr süß, wenn auch etwas kitschig. Allerdings habe ich ja auch nicht nach hochtrabender Unterhaltung gesucht, sondern nach etwas leichtem und das füllt das Buch ganz gut aus. Dadurch, dass es auch noch in reiner Chatform mit viel leerem Platz geschrieben ist, fliegen die Seiten nur so dahin.
Die Story plätschert relativ flott vor sich hin, gewinnt aber absolut nicht an Tiefe, sondern dümpelt immer nur an der Oberfläche, da man auch nicht weiß was in den Charakteren wirklich vorgeht, sondern nur weiß, was sie im Chat erzählen und wie wir ja alle wissen, entspricht das meisten nicht den Tatsachen.
Leider wird man dadurch mit den Charakteren auch nicht wirklich warm. Zwar war mir Olivia um einiges sympathischer als Anton, aber auch an sie kam ich nicht wirklich ran. Mit ihrer Art im Chat kam ich relativ gut klar, sie wirkte auf mich trotz allem sehr authentisch. Bei Anton sieht das ganze schon ganz anders aus. Er ist einfach nur extrem großkotzig und frei nach dem Motto “Große Klappe – nichts dahinter”.
Dennoch habe ich mich während dem lesen gut unterhalten gefühlt, auch wenn das Buch an einem Nachmittag durchgelesen war.
Ich muss aber sagen, dass “New York zu verschenken” nicht den großen Wunsch in mir geweckt hat, noch weitere Bücher der Autorinnen zu lesen. Vielleicht läuft mir irgendwann mal ein Buch der beiden über den Weg, welches mich. Dann doch noch umstimmt, aber aktuell besteht kein Bedarf.

Die Aufmachung des Buches schreit schon fast “Kitsch”, denn es ist knallrosa mit kleineren New York Bildchen drauf. So fällt es in der Menge an Büchern aber auf jeden Fall auf, was verkaufsmäßig nicht schlecht sein dürfte und im Prinzip passt es ja auch sehr gut zum Buch.

Fazit

Ein kurzweiliger Chat-Roman für zwischendurch. Mich hat es zwar gut unterhalten, trotzdem gab es doch einige Punkte die mich gestört haben, daher vergebe ich hier nur 3 von 5 Lupen.

Empfehlung

Wenn man keine tiefere Geschichte erwartet und einfach mal abschalten will, dann ist das Buch eine ganz gute Wahl. Allerdings muss man mit den Charakteren zurecht kommen, aber das ist ja sowieso immer eine Geschmackssache.

Bewertung

 

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